Powershell: Automatische Anwendungssteuerung

Ausgangspunkt für diesen Artikel ist ein Skript, welches ich zur automatischen Steuerung einer Branchensoftware gebastelt habe. Da dies auf einem Industrie-PC läuft, auf dem ein vom Softwarehersteller modifiziertes Windows werkelt, wollte ich möglichst nur mit Bordmitteln ans Ziel. Auch wenn ich mich gerne mal wieder mit AutoIt beschäftigen würde, was ich in einer frühen Form vor Jahren mal angetestet habe, bin ich deshalb lieber bei der bereits vorhandenen Powershell geblieben.

Nur mit der Powershell habe ich es nicht hinbekommen etwas an die Anwendungen weiterzugeben und diese aktiv in den Vordergrund zu holen, deshalb habe ich folgendes aus VisualBasic eingebunden:

 

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Windows 10 Update killt Firefox

Der Produktivitätskiller Nummer Eins hat bei mir heute wieder zugeschlagen: Schlechte Windows-Updates!

Nicht nur, dass das „große“ Windows-Update entgegen meiner Auswahl einfach ausgeführt wurde und beim Rechnerstart heute noch ganze 45 Minuten dauerte. Es wurde zudem auch noch meine Firefox-Installation geschrottet. Bei jedem Firefox-Start gab es sofort einen Absturz:

Auch ein komplettes Deinstallieren und Neu-Installieren konnte das Problem nicht beheben. Letzt endlich ließ sich Firefox nur wieder starten, nachdem ich in den Profilordner „C:\Users\Tobias\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\Profiles“ geschaut habe, wo sich plötzlich weitere Profile befanden welche ich gelöscht habe:

Die Lesezeichen und Add-Ons waren danach alle verschwunden. Zumindest die Lesezeichen kamen über Firefox-Sync zurück.

Schön, dass sich auch im Jahr 2017 an den skurillen Update-Mechanismen von Microsoft nichts geändert hat. Ein „Windows.old“-Ordner wurde beim Update auch angelegt. Den Schrott darf der Benutzer dann mal wieder wegräumen 😀

MySQL – Speicherort der Datenbanken unter Windows

Seit langer Zeit benutze ich als lokale Umgebung für Webseiten-/PHP-Projekte das Freeware-Paket Xampp. Allerdings habe ich in der ganzen Zeit vergessen mir Gedanken darüber zu machen, wie ich am besten die Datenbanken für meine Projekte speichere und in mein Backup integriere. Ich habe zwar immmer mal ein paar Dumps der Datenbanken gemacht und diese mit ins SVN geladen, aber wie es mit so etwas meistens endet, ist es eher die Ausnahme, dass dies in einer eigentlich erforderlichen Regelmäßigkeit geschieht.

Deshalb habe ich den data-Ordner „C:\xampp\mysql\data“ samt Inhalt nun auf mein Projektlaufwerk verschoben, nachdem ich den MySQL-Dienst gestoppt habe. Da dieses Laufwerk gesichert wird ist das Thema Backup erledigt. Danach muss man den Pfad entsprechend dem neuen Standort noch in der MySQL-Konfigurationsdatei my.ini im Ordner „C:\xampp\mysql\bin“ anpassen:

Danach ließ sich der MySQL-Service in der Xampp-Konsole aber nicht mehr starten. Grund hierfür war, dass ich es versäumt habe mir die Konfigurationsdatei bis zum Ende anzusehen. Denn es gibt noch ein paar Einträge die abgeändert werden müssen:

Kaum macht man es richtig lässt sich der Dienst wieder starten 😀

MSSQL, PHP und Linux – (k)ein Dreamteam

Für manche Projekte braucht man ein etwas ausgefallenes Setup. So ist die Kombination aus Microsoft-SQL-Server und dem Zugriff aus einer PHP-Webseite absolut kein Standard. Da die Datenbank, aus welcher die Daten benötigt werden, in meinem Fall aber nur als MS-SQL-DB vorliegt muss man schauen, wie man das ganze zum Zusammenspiel bringt. Zusätzlich soll diese Webseite auch nicht auf dem Windows-Server laufen, sondern auf einer eigenständigen Maschine in einem Apache. Da es unnötig wäre hierfür noch eine Windows-Server-Lizenz zu verschleudern das ganze dann auch noch in einer Linux-VM 😉

Als erstes habe ich Ubuntu Server 16.04 LTS in einer VM installiert. Danach geht es mit folgenden Schritten weiter:

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Trend Micro: Management-Seite nicht mehr verfügbar

Plötzlich war die Management-Seite des „Trend Micro Worry Free Business“-Servers nicht mehr erreichbar. Auch nach längerer Recherche und dem Neuanlegen der gesamten Webseite im IIS, wie es auch bei Trend Micro empfohlen wird, gelang es mir nicht die Seite wieder erreichbar zu machen. Nach dem Neuanlegen der OfficeScan-Webseite, vermutlich auch davor, war der Webseite gar kein SSL-Zertifikat mehr zugewiesen. Warum weiß ich nicht, aber es lässt sich recht einfach beheben.

Dazu öffnet man auf dem Trend Micro-Server den IIS und macht dort einen Rechtsklick auf die Site „OfficeScan“ und klickt auf den Punkt „Bindungen bearbeiten“:

Danach den Eintrag mit „https“ anklicken, dann auf „Bearbeiten“ und ein Zertifikat zuweisen, an den restlichen Einstellungen nichts verändern:

Danach lief es wieder 🙂

Relativer Pfad für PDF-Export in Open- und LibreOffice

Für ein größeres PDF-Projekt sollen Bilder aus dem PDF heraus im Großformat aufrufbar sein. Mit Hilfe relativer Pfade im ausgegebenen PDF lässt sich dies in Open- oder LibreOffice erreichen:

Die Bilder sollten dann am besten in einem Unterordner liegen, der sich im gleichen Verzeichnis wie das PDF befindet.

Schade nur, dass sich beim Öffnen der Links aus dem PDF folgender Dialog, bei jedem Link (!), immer wieder öffnet und bestätigt werden muss:

Auch das Anhaken von „Auswahl für diese Internetseite speichern“ hat leider bei mir keine Auswirkung.

Migration von lokalen OneNote-Notizbüchern zu OneDrive

Nach langem Hadern habe ich meine OneNote-Notizbücher nun in mein OneDrive verschoben, um diese auch komfortabel vom Smartphone, Tablet und auch von jedem beliebigen Computer aus nutzen zu können. Bisher habe ich auf jedem Gerät immer in einer eigenen App Notizen abgelegt, was recht unübersichtlich ist, da nichts miteinander synchronisiert wurde. Beim Verschieben der lokalen Notizbücher-Dateien in OneDrive gibt es allerdings ein paar Stolpersteine, weshalb es tatsächlich nötig ist über so etwas zu bloggen.

Das größte Problem ist die OneDrive-Verknüpfung die über den Explorer eingebunden ist. Dort sind nicht die tatsächlichen .one-Dateien abgelegt, sondern lediglich Verknüpfungen / Links zu den entsprechenden Notizbüchern, die auch online direkt aufrufbar sind:

Bei meinem ersten Migrations-Versuch hatte ich meine Notizbücher einfach so dort rein kopiert, da ich mich damit noch gar nicht auseinandergesetzt hatte. Funktioniert natürlich nicht. Auch über „Speicherort ändern“ in den Notizbucheigenschaften zu versuchen das Notizbuch in OneDrive zu speichern scheitert, da dies dem Verschieben der Dateien im Explorer gleich ist.

Die einzige vernünftige Möglichkeit das Notizbuch in OneDrive abzulegen ist das Freigeben des Notizbuchs per Rechtsklick auf das Notizbuch. In diesem Fall mein Notizbuch „Gitarre“:

Im auftauchenden Dialog wählt man dann sein OneDrive aus und klickt auf „Durchsuchen“:

Im Speicherort-Dialog wird nun kein loakler Pfad angezeigt, sondern ein Pfad bzw. Link direkt zu OneDrive. Hier werden die Notizbücher auch in der üblichen Ordner- und Dateistruktur angezeigt. Hier speichert man das Notizbuch nun ab:

Wenn man nun über den Explorer in das OneDrive-Verzeichnis navigiert, wird einem dort der Link zum neuen Notizbuch angezeigt:

Wichtig zu wissen ist, dass durch das Freigeben bzw. Verschieben zu OneDrive eine Trennnung des Notizbuchs vom alten Dateispeicherort stattfindet und das Notizbuch sofort aus OneDrive eingebunden wird. Wenn man nun Änderungen im Noitzbuch vornimmt, wie das Hinzufügen eines weiteren Blattes, wird dieses am alten Dateispeicherort nicht mehr synchronisiert:

Am Ende bleibt noch eine wichtige Sache: Das lokale Backup! Für eine lokale Sicherung muss man die Einstellungen für das Auto-Backup modifizieren. Den Standardordner sollte man am besten an eine andere Stelle verlagern, die bereits in einem Gesamt-Backup der persönlichen Daten erfasst wird und auch den Intervall sollte man von der Standardeinstellung von einer Woche umstellen:

Das Anlegen der neuen Backups hat bei mir nur funktioniert, nachdem ich die alten Backups im Standard-Backup-Ordner „C:\Users\%Username%\AppData\Local\Microsoft\OneNote\15.0\Sicherung“ alle gelöscht habe und den Speicherort nochmals geändert habe!

Netzwerkadapter deaktivieren manchmal erforderlich

Bei vielen Anwendungen, insbesondere Spielen, lässt sich nicht festlegen über welchen Netzwerkadapter die Anwendung einen Dienst bereitstellt über den ein anderer Client diese dann ansprechen kann. Für ein RPG, welches ich zusammen mit meiner Freundin lokal im LAN spiele, musste ich deshalb meine zusätzlichen Netzwerkadapter deaktivieren:

Praktischer wäre es, wenn man für solche Anwendungen standardmäßig einen „Standard-Adapter“ festlegen könnte. Gerade wenn man seinen Rechner für viele andere Dinge, wie Virtualisierung etc., benutzt.

Versicherungsfall aufgrund eines Blitzeinschlags

Vor einiger Zeit hat ein Blitzeinschlag mein Audiointerface „zerstört“. Genau in dem Moment als es draußen gleißend hell wurde, wurde es relativ still. Die Anzeigen des Interfaces wurden dunkel und es tat sich nichts mehr. Der Blitz muss durch den Rechner und dann über den USB-Anschluss ins Interface gelangt sein. Nachdem das Interface neu angeschlossen wurde leuchteten zwar die Anzeigen am Interface wieder und es gab sogar einen Ausschlag auf den Anzeigen als ich Musik abspielte. Leider aber gab es über keinen der Ausgänge mehr etwas zu hören. Ebenso wenig ließ sich ein Signal über den Instrumenteneingang noch über den Mikrofoneingang aufnehmen.

Naja halb so wild, ein Fall für die Hausratversicherung, sofern Blitzeinschläge abgesichert sind. Allerdings wollte die Versicherung das zuerst nicht zahlen, da die Spezialisten nichtfür die richtige Adresse recherchiert haben.

Für einen eigenen vernünftigen Nachweis hat mir die Webseite https://kachelmannwetter.com/de/blitze extrem weitergeholfen. Nachdem ich die detaillierten Infos zu den Blitzeinschlägen bei uns, sowie eine Zeugenaussage der Nachbarn, bei der Versicherung eingereicht habe gab es die Entschädigung.

In der Zwischenzeit konnte ich für einen Bruchteil des Neupreises ´gebrauchten Ersatz kaufen, sodass die ganze Geschichte sogar für einen Gewinn gesorgt hat 😉