RDP von Linux Mint zu Windows

Zwar kann man unter Linux Mint oder Ubuntu problemlos den TeamViewer installieren und verwenden, aber innerhalb des eigenen Netzwerks oder auch über ein VPN kann es mehr Sinn machen sich per RDP aufzuschalten, gerade dann wenn man gar keine TV-Lizenzen hat oder diese nicht durch solche lokalen Verbindungen blockieren will. Für VNC müsste man auf dem Windows-PC noch einen VNC-Server installieren. Stattdessen kann man aber mit Hilfe eines RDP-Clients auch das Standard-Windows-Protokoll für Remote-Sessions verwenden.

Hierzu findet man mit einer Suche nach „RDP Clients Linux Mint“ einige Ergebnisse. Ich benutze seit einiger Zeit das Programm „Remmina“. Um ehrlich zu sein, ist es um einiges komfortabler als der Standard-Client unter Windows, bei dem man entweder immer manuell einen anderen Zielcomputer eintragen oder sich RDP-Dateien für jeden Ziel-Rechner abspeichern muss. In Remmina hat man eine übersichtliche Maske, in der man direkt verschiedene Ziele abspeichern kann bzw. die einzelnen Remmina-Dateien anezeit bekommt:

Zur Installation kann man entweder unter die Anwendungesverwaltung navigieren und dort nach Remmina und dem Remmina-RDP-Plugin suchen und diese installieren, oder man geht über den Terminal mittels folgender Befehle:

 

Das Plugin benötigt man, da Remmina von Haus aus kein RDP unterstützt. Wenn man Remmina vor der Installation dieses Plugins startet, so findet man oben links bei der Verbindungsart lediglich SSH als Option.

Sofern man dann das RDP-Plugin installiert, wird man auch danach kein RDP in Remmina zur Auswahl haben. Dies funktioniert erst nach einem Neustart des Rechners oder wenn man Remmina, das nach einem Start im Hintergrund mitläuft, komplett beendet:

 

Einziges Manko ist, dass manchmal irgendwie die Toolbar von Remmina verschwindet und ich auch mit Tastenkombinationen nicht mehr aus der RDP-Sitzung herauskomme. Dafür habe ich bisher leider keine Lösung gefunden.

 

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