Proprietäre Dateiformate oder warum die Bewerbung nicht berücksichtigt wird

Heute mal wieder, habe ich eine Bewerbung für die Personalabteilung „lesbar“ machen müssen. Immer wieder kommt es vor, dass Leute ihre Unterlagen in nicht gerade klug gewählten Dateiformaten einschicken. Word-, Excel- und OpenOffice-Dateien sind an der Stelle noch die bessere Wahl einiger Bewerber. Wenn dies dann auch noch bei den Bewerbungen von jüngeren Leuten passiert, ist das meiner Meinung nach umso peinlicher. Man sollte meinen, dass Leute die den ganzen Tag bei WhatsApp chatten und jeglichen Schrott mit ihren Smartphones machen, in der Lage sein sollten zu googeln in welches Format man seine Bewerbung exportieren sollte.

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Tobias Langner

Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

Achtung: Für die Richtigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen, Skripte, etc. übernehme ich keine Gewähr. Deren Nutzung geschieht ausdrücklich auf eigene Gefahr!

Wenn man seinem früheren Ich einen Tipp geben könnte

Nach mittlerweile knapp 8 Jahren in der Arbeitswelt, sofern man die Ausbildungszeit mitzählt, ist es Zeit mal eine Bilanz zu ziehen. Was hätte ich meinem Ich vor 10 Jahren, als gerade das Abitur anfing, in Bezug auf Karriereplanung und Berufswahl als Tipp gegeben?

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Desinteresse an Pflichtthemen wie der DSGVO

Auch wenn dies auch für mich selbst gilt, so es ist es doch einfach unfassbar, wie solche Themen wie die DSGVO in der „professionellen“ Welt vertrödelt werden. Das Verhalten aus der Schule legt man auch im Alter nicht ab. So wie man damals die 2 Wochen Erstellungszeit für ein Referat so wunderbar eingeteilt hat, dass man die Erstellung der Präsentation anfängt, während die anderen ihre Präsentation bereits halten müssen, so geht man auch im späteren Leben an solche Pflichtthemen heran. So werden aus 2 Jahren an Vorbereitungszeit für so eine Umsetzung neuer Gesetze schnell mal nur noch 2 Monate.

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DS-GVO vs. GoBD

Aufgrund der DS-GVO bin ich, wie wahrscheinlich einige andere auch, momentan dabei einiges an Informationen, Vorlagen etc. am zusammentragen.

Einige ganz hilfreiche Dokumente gibt es beispielsweise beim „bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht“

https://www.lda.bayern.de/de/datenschutz_eu.html

https://www.lda.bayern.de/de/kleine-unternehmen.html

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Tobias Langner

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Irreführende Marketing-Bezeichnungen für Technologien

Ein echtes Ärgernis für Nicht-Noobs sind die immer wieder auftretenden „falschen“ Marketing-Begriffe, die aus Werbegründen verwendet werden.

So ist z. B. der Begriff All-IP aus der Marketing-Schmiede der Telekom ein furchtbarer Fehlgriff. Was soll das bedeuten? Das alle Dienste wie Telefonie und Fernsehen über das Internet laufen? Ausgehend davon, dass wir bereits vor mehr als 10 Jahren auf Voip umgestiegen sind, hatten wir wohl schon da mehr oder weniger einen All-IP-Anschluss.

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Tobias Langner

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Nutzung falscher Programme

Es ist eigentlich schon fast traurig, aber der Regelfall, dass meistens die völlig falschen Programme vom „normalen“ Büro-Volk für bestimmte Anforderungen genutzt werden.

So tritt es beispielsweise immer wieder auf, dass eine Umfrage, z. B. für einen Firmenausflug, als Excel-Datei erstellt wird und dann an alle Mitarbeiter per E-Mail verschickt wird. Das grundsätzliche Problem daran ist den Leuten erstmal gar nicht bewusst. Bis dann 50mal die in einer Zeile ausgefüllte Excel-Tabelle als E-Mail von jedem einzelnen Mitarbeiter wieder zurückkommt.

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Fehler beim Melden eines Supportfalls vermeiden

Manchmal ist es die gut gemeinte Herangehensweise an ein Problem, die einem selbst zum Verhängnis wird. So muss man aufpassen, was man bei einem Support-Fall dem zuständigen Support an Informationen preis gibt. Je nachdem was man dem Support-Mitarbeiter erzählt, der auf seine vorgefertigte Liste mit den abzuhakenden Stichpunkten guckt, ändert sich das gesamte Prozedere für die Problembehebung.

 

Ausgangslage

Eine Außenstelle war offline. Da es sowieso nur noch Voip gibt, natürlich auch telefonisch. Durch die Mitarbeiter vor Ort wusste ich, dass irgendeine andere Firma dort Bauarbeiten durchführen lässt, wobei die Leitung der Telekom gekappt wurde.

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Tobias Langner

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Der schlechteste Karriere-Tipp aller Zeiten

Vor bereits einiger Zeit las ich das Buch „IT Survival Guide“ und stieß über einen Ratschlag bzgl. der Gehaltsvorstellung bei einem Jobwechsel. Laut dem Buch sollte man was die Gehaltsforderung angeht „sehr realistisch sein“ und sich im gleichen Rahmen bewegen, wie beim bisherigen Arbeitgeber und nicht mit wirklich mehr Geld rechnen. Was für ein Quatsch. Gerade ein höheres Gehalt ist, ausgenommen es läuft beim aktuellen Arbeitgeber nicht besonders, doch genau das, was man durch einen solchen Arbeitgeberwechsel erreichen möchte. Für 50 € netto mehr im Monat sollte es sich in der Regel nicht lohnen überhaupt eine Kündigung zu schreiben, außer man würde statt 100 km zukünftig nur noch 10 km zur Arbeit fahren.

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Prokrastination überwinden und produktiver sein

Umgangssprachlich wird Prokastrination auch oft als „Aufschieberitis“ bezeichnet und vermutlich betrifft es die meisten Menschen. Manchmal nur phasenweise, manchmal aber auch durchgehend. Oft liegt es nicht wirklich daran, dass man faul ist, sondern daran, dass man sich mit zu vielen Dingen beschäftigt oder dies versucht. Somit macht man bei keiner dieser Sachen einen wirklichen Fortschritt. Durch die dadurch entstehende Demotivation wird es dann auch leichter sich vor den Fernseher zu setzen, anstatt an den 10.000 Sachen zu arbeiten, die eh niemals fertig werden 😉

Auf der Arbeit funktioniert es, wenn man nicht sein eigener Boss ist, in der Regel etwas besser, da jemand anderes einem Deadlines für bestimmte Aufgaben vorgibt. Aber wenn man für sich selber versucht Dinge zu erreichen, so ist es ein leichtes auch selbst gesetzte Deadlines immer wieder verstreichen zu lassen.

In Bezug auf das Bloggen habe ich recht viele Ideen und Notizen, zu denen ich gerne etwas schreiben würde. Von Tag zu Tag wird die Anzahl dieser Notizen größer und ich lege mir auch viele Entwürfe in WordPress an. Durch einige habe ich letztens durchgeguckt und zu meinem Bedauern festgestellt, dass ich nicht einmal mehr selber weiß, über was ich da eigentlich schreiben wollte oder was ich dazu schreiben wollte. An dieser Stelle wäre es sicherlich sinnvoller gewesen, anstatt die Ideen zu 10 Artikeln festzuhalten, einen Artikel fertig zu schreiben, als das Thema für mich selber top-aktuell gewesen ist und ich „im Thema“ gewesen bin.

 

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Tobias Langner

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Migration von lokalen OneNote-Notizbüchern zu OneDrive

Nach langem Hadern habe ich meine OneNote-Notizbücher nun in mein OneDrive verschoben, um diese auch komfortabel vom Smartphone, Tablet und auch von jedem beliebigen Computer aus nutzen zu können. Bisher habe ich auf jedem Gerät immer in einer eigenen App Notizen abgelegt, was recht unübersichtlich ist, da nichts miteinander synchronisiert wurde. Beim Verschieben der lokalen Notizbücher-Dateien in OneDrive gibt es allerdings ein paar Stolpersteine, weshalb es tatsächlich nötig ist über so etwas zu bloggen.

Das größte Problem ist die OneDrive-Verknüpfung die über den Explorer eingebunden ist. Dort sind nicht die tatsächlichen .one-Dateien abgelegt, sondern lediglich Verknüpfungen / Links zu den entsprechenden Notizbüchern, die auch online direkt aufrufbar sind:

Bei meinem ersten Migrations-Versuch hatte ich meine Notizbücher einfach so dort rein kopiert, da ich mich damit noch gar nicht auseinandergesetzt hatte. Funktioniert natürlich nicht. Auch über „Speicherort ändern“ in den Notizbucheigenschaften zu versuchen das Notizbuch in OneDrive zu speichern scheitert, da dies dem Verschieben der Dateien im Explorer gleich ist.

Die einzige vernünftige Möglichkeit das Notizbuch in OneDrive abzulegen ist das Freigeben des Notizbuchs per Rechtsklick auf das Notizbuch. In diesem Fall mein Notizbuch „Gitarre“:

Im auftauchenden Dialog wählt man dann sein OneDrive aus und klickt auf „Durchsuchen“:

Im Speicherort-Dialog wird nun kein loakler Pfad angezeigt, sondern ein Pfad bzw. Link direkt zu OneDrive. Hier werden die Notizbücher auch in der üblichen Ordner- und Dateistruktur angezeigt. Hier speichert man das Notizbuch nun ab:

Wenn man nun über den Explorer in das OneDrive-Verzeichnis navigiert, wird einem dort der Link zum neuen Notizbuch angezeigt:

Wichtig zu wissen ist, dass durch das Freigeben bzw. Verschieben zu OneDrive eine Trennnung des Notizbuchs vom alten Dateispeicherort stattfindet und das Notizbuch sofort aus OneDrive eingebunden wird. Wenn man nun Änderungen im Noitzbuch vornimmt, wie das Hinzufügen eines weiteren Blattes, wird dieses am alten Dateispeicherort nicht mehr synchronisiert:

Am Ende bleibt noch eine wichtige Sache: Das lokale Backup! Für eine lokale Sicherung muss man die Einstellungen für das Auto-Backup modifizieren. Den Standardordner sollte man am besten an eine andere Stelle verlagern, die bereits in einem Gesamt-Backup der persönlichen Daten erfasst wird und auch den Intervall sollte man von der Standardeinstellung von einer Woche umstellen:

Das Anlegen der neuen Backups hat bei mir nur funktioniert, nachdem ich die alten Backups im Standard-Backup-Ordner „C:\Users\%Username%\AppData\Local\Microsoft\OneNote\15.0\Sicherung“ alle gelöscht habe und den Speicherort nochmals geändert habe!

Tobias Langner

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