Buch-Review: Erfolgreich ein Software-Startup gründen (von Christian Demant)

Zuletzt habe ich ein wirklich gutes Buch zum Thema Gründung eines Softwareunternehmens namens „Erfolgreich ein Software-Startup gründen“ von Christian Demant gelesen. Meiner Meinung nach ist dieses Buch aber nicht nur geeignet, falls man wirklich vor hat ein eigenes Unternehmen zu gründen, sondern auch für angestellte Führungskräfte bei eben solchen Softwareunternehmen, oder auch falls man bereits Inhaber eines Softwareunternehmens ist, dass sich vielleicht verzettelt hat und neu aufgestellt werden muss. Das Buch bietet viele nützliche Tipps, gerade auch zu den Bereichen in denen man, wenn man primär aus einem IT-Beruf/-Studium kommt, meistens eher weniger Vorwissen mitbringt.

Mit einer ironischen Einleitung in der die „reibunglose“ Eröffnung des eigenen Unternehmens skizziert wird, wird übergeleitet in eine gute Mischung aus Erfahrungsberichten aus der eigenen unternehmerischen Tätigkeit des Autors, sowie Denkansätzen, Empfehlungen und Mythen zur Thematik.

Von einfach umzusetzenden Tipps um immer eine Struktur im eigenen Unternehmen zu haben, die einem die volle Kontrolle des Unternehmens jederzeit ermöglicht, wie beispielsweise bei der Computer-Einrichtung für die Mitarbeiter immer Passwörter zu vergeben die von den Mitarbeitern nicht verändert werden können bis zur Vorgabe von Code-Richtlinien an die sich die Mitarbeiter zu halten haben.

Neben den technischen Aspekten, wie der Struktur des Codes, der Versionsverwaltung und dergleichen, beleuchtet das Buch aber auch Bereiche, in denen man sich meist noch gar nicht auskennt. So werden beispielsweise Verkaufsgespräche mit Kunden, Bewerbungsverfahren, Gesetze die man im Blick haben muss und auch ernste Themen wie die Beendigung von Arbeitsverhältnissen behandelt.

Bei vielen Themen kann das Buch natürlich nicht sehr tief ins Detail gehen. Meiner Meinung nach ist es aber wirklich lesenswert, da es einen auch anstößt sich mit Themen zu befassen, die man vermutlich nicht auf dem Schirm gehabt hätte. Ansonsten würde man sich vermutlich erst durch den „harten Weg“, nämlich dass man sich irgendwann wenn es zeitlich am schlechtesten passt möglichst schnell damit befassen muss, erst mit diesen Themen auseinander setzen.

 

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