Bild in beliebiger Größe aus Paint.Net ausdrucken

Für eine einfache Bildbearbeitung reicht auch die Freeware Paint.Net aus. In Bezug auf die Größeneinstellungen eines Bildes hat man hier mehr oder weniger die gleichen Einstellungsmöglichkeiten wie in Photshop.

Allerdings stößt man auf ein Problem, wenn man eine Grafik in einer bestimmten Größe ausdrucken möchte. In Paint.Net kann man zwar eine beliebige cm-Angabe für die Breite und Höhe machen, jedoch wird beim Versuch zu drucken der Windows-Druckassistent geöffnet. Bei diesem hat man allerdings eine begrenzte Auswahl an Formaten (z. B. 25 x 20 cm) aus denen man wählen muss. Das Bild wird dann auf dieses Format skaliert. Wenn man also eine Grafik in der Größe 2 x 2 cm drucken möchte, ist man hiermit ziemlich aufgeschmissen.

Die einzige Lösung, die ich für mich gefunden habe: Ein neues leeres Bild in einem Format, in welchem man auch drucken kann, z. B. 25 x 20 cm zu erstellen. Dieses muss die gleiche Auflösung wie das zu druckende Bild haben, z. B. 90 Pixel per Inch. Dann kopiert man das zu druckende Bild in dieses neue leere Bild rein, sodass man ziemlich viel weiße Fläche hat. Voila, wenn man dieses nun druckt, passt es zur vorgegebenen Druckgröße und die Grafik wird darauf in der gewünschten Größe gedruckt.

Tobias Langner
Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

Achtung: Für die Richtigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen, Skripte, etc. übernehme ich keine Gewähr. Deren Nutzung geschieht ausdrücklich auf eigene Gefahr!

Firefox-Update und Roomy Bookmarks

Seit dem letzten Firefox-Update auf Version 57 läuft dieser nun wieder wesentlich und selbst Netflix kann man in diesem wieder nutzen. Aber es gibt einen sehr großen Wermutstropfen. Leider wurde aufgrund einer drastischen Programm-Anpassung die Kompatibilität zu nahezu allen Add-Ons gekillt und diese können nicht mehr verwendet werden. So auch das einzige, was mich von einem Wechsel von Firefox zu Google Chrome abgehalten hat: Das Add-On „Roomy Bookmarks“, welches in der Lesezeichen-Symbolleiste die Titel der Favoriten ausblendet, sodass einem nur noch die Icons angezeigt werden.

Glücklicherweise fand ich jetzt auf Reddit einen Beitrag indem jemand beschreibt wie man das Verhalten von Roomy Bookmarks mittels einer CSS-Datei nachahmen kann. Hierzu legt man im Firefox-Profilverzeichnis den Ordner chrome an und dort drin eine CSS-Datei namens userChrome.css, in welcher man das Aussehen des Browsers beeinflussen kann. Diese füllt man mit dem Code aus dem Beitrag:

Will man bestimmte Anpassungen nicht, kann man diese aus der CSS-Datei rauslöschen. So habe ich z. B. den Punkt 4 und 5 weggelassen, da ich auf ein Einblenden der Leiste verzichten kann und ich nicht möchte, dass diese ausgeblendet wird.

Mit dieser Anpassung ist der Firefox direkt wieder zu meinem Lieblings-Browser aufgestiegen 😀

Tobias Langner
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Automatischer Download der Datenbank-Backups

Für das automatische Backup der SQL-Datenbanken bei All-Inkl aus dem letzten Beitrag fehlt nun noch ein automatischer Download der auf dem Server abgelegten Backups, damit diese nicht von der Daten-Verfügbarkeit des Providers abhängen. Da ich seit geraumer Zeit Filezilla nutze, für welches es leider keine Automatisierungs-Möglichkeiten gibt und mir die Templates mit Powershell für den einfachen Download von ein paar Dateien etwas überdimensioniert aussahen, habe ich das ebenfalls kostenlose WinSCP, welches über ausreichende Scripting-Möglichkeiten verfügt, dafür genutzt. Vorhandene Verbindungsdaten aus Filezilla lassen sich beim Start von WinSCP importieren, was ich der Einfachheit halber genutzt habe.

Die gespeicherten Verbindungsdaten können in einem Skript leider nicht verwendet werden. Wenn man WinSCP manuell über die Kommandozeile benutzt kann man zum Öffnen einer Verbindung einfach den Session-Namen angeben, unter dem die Daten gespeichert sind, z. B.:

Dazu habe ich auch einen Thread im WinSCP-Forum gefunden. Vermutlich wurde die Nutzung des Session-Namens für Skripte grundsätzlich deaktiviert, weil diese aus Sicherheitsgründen nicht empfohlen wird. Für mich nicht ganz nachvollziehbar, denn rein aus Sicherheitsgründen ändert sich nichts, da deshalb im Skript die Zugangsdaten direkt hinterlegt werden müssen. In WinSCP lässt sich dafür recht einfach eine sogenannte Session-URL generieren:

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Tobias Langner
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Automatisches Datenbank-Backup mit Cronjobs bei All-Inkl

Wenn man eine Website/Web-Applikation betreibt, die auf eine SQL-Datenbank zurückgreift, macht es definitiv Sinn regelmäßig automatisiert eine Sicherung der Datenbank anzulegen. Nicht nur als Schutz, falls man selber etwas zerlegt, sondern natürlich auch falls z. B. ein Update des verwendeten CMS fehlschlägt oder ein Hacker es schafft die Datenbank zu löschen.

Wenn man seinen Webspace bei All-Inkl hat sind Cronjobs ab dem PrivatPlus-Paket inklusive. Als erstes sollte man unter einer der vorhandenen Domains einen per htaccess mit Passwort geschützten Ordner namens „intern“ oder dergleichen anlegen. Dieser Ordner ist dann am besten nur für Skripte die als Cronjob genutzten werden zu verwenden. Auf die Einrichtung gehe ich an dieser Stelle nicht ein. Für die Ablage der Backup-Dateien habe ich einen Ordner namens „backups“, mit entsprechenden Schreibrechten, außerhalb der Ordner der einzelnen Domains angelegt. Dieser ist also nur per FTP zu erreichen.

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Tobias Langner
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Webseite auf SSL-Verschlüsselung umstellen

Da Google es schon länger fordert, sollte man seine Webprojekte möglichst auf SSL umstellen um im Vergleich mit anderen Seiten nicht zu verlieren.

Wie man z. B. bei All-Inkl das kostenfreie Let’s Encrypt einbindet findet man hier. Neben der Möglichkeit überhaupt SSL-Zertifikate verwenden zu können sind je nach Webseite einige Anpassungen an der Webseite selber notwendig.

 

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Tobias Langner
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Webspace-Migration von Strato zu All-Inkl

Auch wenn meine Migration einiger bestehender Webseiten von Strato zum Anbieter All-Inkl bereits einige Monate zurückliegt, folgt hier noch ein Artikel, der vielleicht anderen zukünftigen Ex-Strato-Kunden hilft.

 

Kurz die meiner Meinung nach größten Vorteile von All-Inkl im Vergleich zu Strato:

1. Man kann seine Domains auch bei einem anderen günstigeren Domain-Anbieter (z.B. Tecspace) registrieren und per DNS-Eintrag über den All-Inkl-Webspace laufen lassen. Das heißt, man kann trotz Ausschöpfen der Inklusiv-Domains beliebig weitere Domains von extern „aufschalten“.

2. In Zeiten, in denen Webseiten ohne SSL von Google abgestraft werden, ist der baldige Gebrauch eines SSL-Zertifikats unumgänglich. Bei All-Inkl kann man hier auf die kostenfreien Zertifikate von „Let’s Encrypt“ zurückgreifen! Diese werden sogar bei drohendem Ablauf automatisch erneuert. Bei Strato ist mittlerweile, soweit ich gesehen habe, nur ein SSL-Zertifikat pro Account inklusive und es ist nicht geplant für die Hosting-Pakete „Let’s Encrypt“ zu integrieren.

3. Es gibt mehr Inklusiv-Domains in den All-Inkl-Paketen. Beim Speicherplatz hat Strato mittlerweile nachgezogen, aber um ehrlich zu sein, ist es bei der Größenordnung der meisten privaten Webprojekte eher nebensächlich, ob man nun 100 oder 125 GB Webspace hat. Es sei denn, man möchte 4K-Videos auf seinem Webspace lagern.

4. Es gibt recht hohe Rabatte, wenn man für eine längere Laufzeit im Voraus bezahlt und 3 Monate sind sowieso kostenfrei zum Testen.

Der bisher einzige Nachteil, der aber nicht wirklich dramatisch ist, ist der in meinem All-Inkl-Paket fehlende SSH-Zugang. Aber bisher habe ich den auch gar nicht vermisst. Zumal man diesen, wenn man ihn unbedingt benötigt, in einem teureren Paket haben kann.

 
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Tobias Langner
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Hat die Telekom gerade mal wieder Probleme mit ihren DNS-Servern?

Seit Stunden laden Internetseiten bei mir nicht vernünftig und es scheint doch recht abwegig zu sein, dass alle großen Suchmaschinen Probleme haben. Einmal schnell die DNS-Server der Telekom in der FritzBox gegen die Google-DNS-Server ausgetauscht und die Probleme sind weg.

dns-server

Tobias Langner
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Unterscheidung zwischen Produktiv- und Entwicklungsumgebung für Webprojekte im Apache

Wer ein Webprojekt lokal auf seinem Rechner entwickelt und die geänderten Dateien regelmäßig auf einen Webserver hochlädt, kommt irgendwann unweigerlich an den Punkt, an dem in der produktiven Umgebung Abweichungen von der lokalen Entwicklungsumgebung nötig sind.

So lässt sich z. B. folgende Rewrite-Regel in der htaccess-Datei nur in der produktiven Umgebung nutzen:

In der Testumgebung hätte diese Regel keinen Sinn und würde deren Nutzung unmöglich machen. Read more

Tobias Langner
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Wie man unnötige Daten aus Bilddateien vor Veröffentlichung im Web entfernt

In Bilddateien werden neben den eigentlichen Bildinformationen auch Infos wie ein Bildtitel, der Aufnahmezeitpunkt und -ort oder z. B. das verwendete Kamera-Modell als sogenannte EXIF-, IPTC- oder auch XMP-Daten abgespeichert. Wenn man die Bilder für das Web verwendet, ist es allerdings meistens nicht unbedingt nötig und auch nicht ratsam alle diese Infos in den Dateien zu belassen. Man weiß nie was die jemand anderes z. B. mit den Geo-Koordinaten anfangen kann (z. B. ein Stalker). Read more

Tobias Langner
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404-Aufrufe eines Webprojektes auswerten

Für mein in PHP neu geschriebenes Webprojekt habe ich zur Kontrolle ob es, trotz diverser 301-Redirects in der .htaccess-Datei, noch 404-Aufrufe gibt die entsprechenden Seiten-Anfragen weggeloggt. Dafür habe ich mir, aufgrund des sonstigen Aufbaus der Seite, folgendes Logging-Skript gebastelt: Read more

Tobias Langner
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