Fotos von Android-Smartphone wiederherstellen

Heute musste ich ein paar Fotos für jemanden von seinem nicht gerooteten Android-Handy wiederherstellen. Das einzige brauchbare kostenlose Programm, das ich zum Widerherstellen von Daten kenne, ist Recuva. Angeblich soll das auch für Smartphone funktionieren, wenn man es per USB anschließt und im Entwickler-Modus das USB-Debugging aktiviert hat. Aber egal was ich auf dem Handy eingestellt habe und welchen Modus ich ausgewählt habe, Recuva erkannte das Handy nicht als ein Laufwerk. Ich vermute es liegt daran, dass das Handy nicht wie ein normales Laufwerk behandelt wird und es keinen Laufwerksbuchstaben zugewisen bekommt.

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Tobias Langner

Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

Achtung: Für die Richtigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen, Skripte, etc. übernehme ich keine Gewähr. Deren Nutzung geschieht ausdrücklich auf eigene Gefahr!

Android-Smartphone rooten und ein alternatives Betriebssystem installieren

Dies ist keine Anleitung um ein bestimmtes Handy-Modell zu rooten oder eine bestimmte Android-Version aufzuspielen. Dieser Beitrag soll nur eine Einstiegshilfe sein, da einem Neuling einige Dinge nicht sofort klar sind. Beim ersten Versuch das Betriebssstem auf einem Android-Smartphone zu wechseln zieht nämlich etwas Zeit ins Land um erst einmal zu verstehen, was man da genau macht.

 

Rooten

Das „Rooten“ bezeichnet das Freischalten der Rechte innerhalb des Betriebssystems, die einem normalen Nutzer normalerweise verwehrt sind, wie beispielsweise der direkte Zugriff auf das Dateisystem. Das lässt sich vergleichen mit einem Windows-Benutzer ohne Admin-Rechte. Zur Verwaltung der entsprechenden Rechte bietet sich dann eine App wie „SuperSU“ an.

 

Flashen

Die Begriffe flashen, installieren, einspielen werden meist synonym verwendet, deshalb unterscheide ich das auch in diesem Beitrag nicht all zu sehr.

 

Bootloader

Der Bootloader ist das kleine Programm, dass den Recovery oder Download Modus bzw. das Betriebssystem lädt.

 

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Tobias Langner

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Synchroner Kalender mittels CalDAV-Protokoll

Wenn man einen zwischen verschiedenen Systemen synchronisierten Kalender nutzen möchte, ohne dabei manuell eingreifen zu müssen und ohne Google dafür zu nutzen, bleibt einem fast nur einen CalDAV-basierten Kalender zu nutzen.

Bei All-Inkl wird einem dieser Service angeboten. Da unser Webspace bei All-Inkl gebucht ist, habe ich mich dafür entschieden, den Kalender auch dort zu „hosten“. Unter welchem Mail-Konto bzw. welcher Domain man diesen anlegt, ist eigentlich fast zu vernachlässigen, denn man benutzt diesen durch das CalDAV-Protokoll sowieso losgelöst vom zugehörigen Mail-Konto. Lediglich wenn man sich oft im WebMail-Backend des Anbieters einloggt und dort den Kalender benutzt macht es Sinn diesen bei einem bestimmten Mail-Konto zu hinterlegen.

Bei All-Inkl bekommt man die nötigen CalDAV-Zugangsdaten dann ganz einfach im Mail-Konto über das Kontextmenü eines Kalenders:

   

In Thunderbird ist der Kalender sehr einfach einzubinden. Hierzu gibt es sogar eine Anleitung bei All-Inkl, weshalb ich darauf an dieser Stelle nicht weiter eingehe. Da ich privat nur Thunderbird nutze habe ich mich mit keinem anderen E-Mail-Client beschäftigt.

Etwas trickreicher wird es unter Android, da hier keine direkte Einbindung in der Kalender-App möglich ist. Vermutlich, weil es Google auch nicht gefällt, wenn man den Google-Dienst für diese Aufgabe nicht verwenden möchte 😀

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Tobias Langner

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Prepaid-Guthaben auszahlen lassen

Vor genau einem Jahr habe ich von meiner bis dahin genutzten Aldi Talk-Prepaid-Karte auf einen sehr günstigen Vertrag bei 1und1 (über GMX abgeschlossen) gewechselt. Blöderweise war auf der Prepaid-Karte natürlich noch Guthaben drauf.

Bereits Ende letzten Jahres habe ich deshalb eine Kündigungsvorlage, mit der Bitte um Auszahlung des Restguthabens, verwendet und diese an E-Plus geschickt. Die nötige Fax-Nummer findet man auf der Aldi Talk-Webseite. Außer einer dämlichen E-Mail, in der man darauf hingewiesen wird, dass das Restguthaben erst nach Ablaufen des „Aktivitätszeitraums“ der SIM-Karte (24 Monate nach der letzten Aufladung!) über ein Formular beantragt werden kann, kam dabei nichts herum.

Da mich das ganze Thema nervt, wollte ich dieses Jahr nochmals einen Versuch starten die Karte zu kündigen. Deshalb habe ich das ursprüngliche Kündigungsschreiben um einen entsprechenden Zusatz bzgl. des auch bei Prepaid-Karten bestehenden und kündbaren Vertragsverhältnisses und um eine kleine Drohung Aldi Talk nicht mehr zu empfehlen erweitert:

Kündigung des Mobilfunkvertrags mit der Mobilfunkrufnummer
01XX-XXXXXXXX

Sehr geehrte Damen und Herren,

bezugnehmend auf meinen Mobilfunkvertrag mit der derzeitig oben angegebenen Mobilfunknummer
möchte ich Sie um Kenntnisnahme und ggf. weitere Veranlassung in folgender Angelegenheit bitten: Hiermit kündige ich den zwischen Ihnen und mir bestehenden oben angeführten Mobilfunkvertrag fristgerecht zum nächstmöglichen Termin. Eine Rufnummernmitnahme zu einem anderen Anbieter ist nicht gewünscht.

Bitte senden Sie mir eine schriftliche Bestätigung dieser Kündigung unter Angabe des Beendigungszeitpunktes zu. Ich habe diesen Vertrag bereits schon einmal gekündigt und bitte von Hinweisen bzgl. der auslaufenden Prepaid-Karte und der Möglichkeit, das Guthaben nach dem Auslaufen auszuzahlen, abzusehen und meinem Kündigungswunsch und der Auszahlung bereits nun nachzukommen. Denn es handelt sich auch bei einer Prepaid-Karte um ein Vertragsverhältnis, das vor Ablauf des Aktivitätsfensters der Prepaid-Karte gekündigt werden kann. Sollten Sie dieser Bitte nicht nachkommen sehe ich mich gezwungen Aldi Talk nicht mehr weiterzuempfehlen, wenn Leute mich nach einem guten Prepaid-Anbieter fragen.
Das verbliebene Restguthaben ist bitte auf folgendes Konto zu überweisen:

Und siehe da, 2 Tage später kam per E-Mail die Kündigungsbestätigung mit dem Hinweis, dass das Restguthaben nun ausgezahlt wird 😉

Tobias Langner

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ADAC Führerschein-App

Die „Führerschein-App“ des ADAC ist für ADAC-Mitglieder ohne zusätzliche Kosten verfpgbar. Da meine Freundin gerade den Führerschein macht und man sich so ein anderes Lernprogramm sparen kann ist die App echt genial.

Leider haben viele Apps technisch den Zenit überschritten, so auch diese. So sind die Videos in dieser App leider noch im Old-School-Flash-Format. Schade, wenn man ein Android-Smartphone mit einer Android-Version > 4.4 nutzt. Dann kommt bei den Fragen mit Videos leider nur der Hinweis, dass die Flash-Version aktualisiert werden muss.

Auch nach gut einer Stunde herumprobieren mit irgendwelchen „alternativen“ Flash-Apps aus dem Play Store und einem eigentlich für Android 4.3 ausgelegten Flash Player blieb die Videoanzeige leer. Unter einem aktuellen Android ist die App somit leider eher „unbrauchbar“, da man so auch keine Prüfung unter realen Bedingungen testen kann.

Lediglich auf unseren „veralteten“ Android-Tablets mit Android 4.2 lässt sich die App verwenden, da man dort die Flash-Version durch direktes Downloaden der APK-Installationsdatei noch verwenden kann. Wirklich schade, denn der durchschnittliche Anwender steigt spätestens hier aus…

Auch in der Webseiten-Version benötigt man Flash. Auf unserem Notebook mit Linux Mint auch schon blöd. Dort kann man das auch nicht über die Browser-Add-Ons nachinstallieren, sondern nur über:

Tobias Langner

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Furchtbares Speicherkonzept in Android Marshmallow

Apps lassen sich nur auf dem internen Speicher installieren, obwohl man eine ausreichend große MicroSD im Handy hat. Leider lässt sich eine mit FAT32 formatierte MicroSD unter Android 6, wie auch schon bei den Vorgängern, dafür nicht mehr nutzen.

Hierfür muss man die MicroSD über den entsprechenden Dialog spezifisch für Android formatieren. Dadurch lässt sich die Karte nur noch unter Android und auch nur in dem Handy wo man sie formatiert hat verwenden. Eigentlich kein Ding, dachte ich mir als der interne Speicher für die Apps knapp wurde. Fällt das  Herausnhemen der SD-Karte aus dem Handy halt weg und ich schließe das Handy immer an, um Daten auf die Karte zu kopieren.

Schade nur, dass auf diese Karte nun NUR noch Apps ausgelagert werden können. Ansonsten kann man die Karte gar nicht mehr nutzen. Weder unter Android wird sie einem als Karte angezeigt noch kann man sie am Computer verwenden. Zwar hat man einen hohen Gesamtspeicher, aber keine richtige Kontrolle über die Datenverteilung, da man nicht einfach auf die externe Karte zugreifen kann. Backups über CWM auf diese Karte zu speichern fällt auch weg.

 

Es gibt zwar die Möglichkeit die Daten (Fotos, Videos, App-Daten, etc.) auf die Karte zu migrieren, aber nur ganz oder gar nicht -.- Dann ist zwar der interne Speicher schön leer, aber sogut wie alles läuft über die langsamere externe Karte…

Zwar ein First World Problem, aber trotzdem nervig. Es bleibt noch die Möglickeit zwei Partitionen auf der SD-Karte anzulegen, aber dann muss man diese auch umständlich unter Android per Shell einbinden. Ob die zwei Partitionen der Performance nicht schaden wage ich auch zu bezweifeln.

Tobias Langner

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Kontakte aus einem Android-Backup wiederherstellen

Wenn man sein Handy platt gemacht hat um eine neue Android-Version einzuspielen denkt man öfters leider nicht an ein Backup der Kontakte. Sofern man noch ein Komplett-Backup des vorherigen Android hat, ist es kein Problem dort die Kontakte zu extrahieren. Am einfachsten geht das ganze auf einem Linux-Rechner. Das Backup der Daten-Partition lag gestückelt als Tar-Archiv vor.

Also erst mal mit cat die einzelnen Dateien zusammenführen:

Danach benötigt man die Datenbankdatei in welcher die Kontakte gespeichert sind. Diese sollte hier liegen:

Um die Kontakte in eine gültige VCF-Datei zu exportieren benötigt man folgendes Skript:
https://github.com/stachre/dump-contacts2db/blob/master/dump-contacts2db.sh

Für die Ausführung des Skripts wird sqlite3 benötigt:

Danach muss das Skript noch ausführbar gemacht werden:

Das Skript auf die extrahierte Datenbankdatei anwenden und eine VCF-Datei für den Export festlegen:

Diese VCF-Datei kann man nun aufs Handy überspielen und dort einfach öffnen und einlesen.

 
Quellen:

http://askubuntu.com/questions/445997/how-to-convert-androids-contacts2-db-to-vcf
http://nerdspiral.com/howto-android-kontakte-retten-auch-aus-backups

Tobias Langner

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Von unterwegs über die FritzBox telefonieren

Da mein neuer Handy-Vertrag wenig Freiminuten, aber 2 GByte Datenvolumen hat, habe ich für den Fall, dass es einmal nötig sein sollte, eine Möglichkeit gesucht den Festnetzanschluss von zu Hause auch mobil zu verwenden.

Nach einiger Recherche habe ich meine erste Idee, die VOIP-Zugangsdaten der Telekom in einem Client direkt zu nutzen, verworfen. Dies soll wohl nur möglich sein, wenn man auch seinen Handyvertrag bei der Telekom hat.

Die Alternative ist der Aufbau eines VPN-Tunnels ins heimische Netz. Sofern man eine FritzBox hat, ist der Vorgang sehr einfach. Für die Verwendung des VPNs unter Android gibt es eine einfache Anleitung.

Sobald sich das VPN aufgebaut hat startet man die FritzApp!Fon. Deren Einrichtung ist ebenfalls sehr einfach, sollte aber am besten im Vorfeld im heimischen WLAN vorgenommen werden. Da man sich im Heimnetz befindet, findet diese den Router und man kann ganz normal mit der App telefonieren.

Der Datenverbrauch lag bei ca. 1 bis 1,5 MByte pro Minute des Gesprächs. Es gab keine Verzögerung und die Qualität war auch absolut in Ordnung. Vermutlich sollte es auch vom PC aus über das VPN z.B. mit PhonerLite möglich sein den Festnetzanschluss zu nutzen. Ebenso kann man damit auch kostengünstig über ein WLAN im Urlaub nach Hause telefonieren 😉

Der einzige Wermutstropfen ist, dass die meisten Provider die VOIP-Nutzung über mobile Daten untersagen. Aber da es über ein VPN läuft …

Tobias Langner

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Samsung Galaxy „klonen“

Da gibt man seiner Mutter aufgrund des geschrotteten Displays genau das gleiche Smartphone-Modell, allerdings mit einem aktuelleren Android, und sie verzweifelt an den anderen Symbolen und am Einrichten des Smartphones. Die langwierige Lösung wäre es gewesen das Gerät wieder so zu konfigurieren wie sie es im Laufe der Zeit „verkonfiguriert“ hat. Alternativ bot es sich an zu versuchen das Smartphone einfach zu Klonen, da beim alten ja nur das Display defekt war.

Mit einem gerooteten Smartphone ist dies, wie ich bei diesem Test rausgefunden habe, absolut kein Problem. Ähnlich wie bei Acronis oder anderer Imaging-Software auf dem PC, kann man ein Backup-Image auf dem einen Smartphone erstellen und auf dem anderen wieder einspielen. Vermutlich funktioniert dies natürlich nur bei genau dem gleichen Modell. Alles lief danach für meine Mutter wie gewohnt weiter, außer dass das Gerät nun schwarz statt weiß ist 😀

Backup-Image des defekten Handys auf Micro-SD-Karte erstellen:

Backup-Image auf dem anderen Handy von der Micro-SD-Karte einspielen:

Tobias Langner

Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

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