Furchtbares Speicherkonzept in Android Marshmallow

Apps lassen sich nur auf dem internen Speicher installieren, obwohl man eine ausreichend große MicroSD im Handy hat. Leider lässt sich eine mit FAT32 formatierte MicroSD unter Android 6, wie auch schon bei den Vorgängern, dafür nicht mehr nutzen.

Hierfür muss man die MicroSD über den entsprechenden Dialog spezifisch für Android formatieren. Dadurch lässt sich die Karte nur noch unter Android und auch nur in dem Handy wo man sie formatiert hat verwenden. Eigentlich kein Ding, dachte ich mir als der interne Speicher für die Apps knapp wurde. Fällt das  Herausnhemen der SD-Karte aus dem Handy halt weg und ich schließe das Handy immer an, um Daten auf die Karte zu kopieren.

Schade nur, dass auf diese Karte nun NUR noch Apps ausgelagert werden können. Ansonsten kann man die Karte gar nicht mehr nutzen. Weder unter Android wird sie einem als Karte angezeigt noch kann man sie am Computer verwenden. Zwar hat man einen hohen Gesamtspeicher, aber keine richtige Kontrolle über die Datenverteilung, da man nicht einfach auf die externe Karte zugreifen kann. Backups über CWM auf diese Karte zu speichern fällt auch weg.

 

Es gibt zwar die Möglichkeit die Daten (Fotos, Videos, App-Daten, etc.) auf die Karte zu migrieren, aber nur ganz oder gar nicht -.- Dann ist zwar der interne Speicher schön leer, aber sogut wie alles läuft über die langsamere externe Karte…

Zwar ein First World Problem, aber trotzdem nervig. Es bleibt noch die Möglickeit zwei Partitionen auf der SD-Karte anzulegen, aber dann muss man diese auch umständlich unter Android per Shell einbinden. Ob die zwei Partitionen der Performance nicht schaden wage ich auch zu bezweifeln.

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