Buch-Review: Die Millionärsformel (von Carsten Maschmeyer)

Ich habe dieses Buch von Carsten Maschmeyer vor einiger Zeit geschenkt bekommen und recht schnell durchgelesen. Passend zu meiner Rezension über „The Millionaire Fastlane“ dachte ich mir, ich werfe im Nachgang mal eine kurze Rezension zu diesem Buch namens „Die Millionärsformel“ ein, denn es würde als ein Paradebeispiel für die in „The Millionaire Fastlane“ benannten scheinheiligen Gurus und Ratgeber herhalten.

Was wird in dem Buch beschrieben? Im Großen und Ganzen das, was viele andere Ratgeber und selbsternannte Finanz-Experten Leuten mit einem normalen oder geringen Einkommen raten um ein Vermögen aufzubauen: Staatliche Förderungen mitnehmen, Riestern, Zinseszins-Effekt, ein eigenes Haus bauen und 20 Jahre einen Kredit dafür abbezahlen, auf alles was geht verzichten. Angereichert wird das mit den üblichen netten Tabellen, in denen der Zinseszinseffekt herhalten muss um aufzuzeigen, wie du in nur gefühlt 1520 Jahren deine Millionen zusammenkratzen kannst. Das Grundproblem dieser ganzen Dinge, die wenn man unendlich leben würde vielleicht irgendwann zum Ziel führen würden, ist, dass der Autor es nicht mit dieser „Strategie“ selber geschafft hat reich zu werden. Die eigentliche „Millionärsformel“, mit der Herr Maschmeyer es selber zum Millionär geschafft hat, steht nämlich nicht in diesem Buch. Wer sich für seine Formel interessiert kann ja mal nach ihm und der „AWD“ googeln.

Fazit: Ein paar nette Begrifflichkeiten, nichts was ich vorher nicht kannte, man wird auf eine falsche Fährte gelockt durch den wie so oft übertriebenen Titel des Buches. Am meisten gebracht hat mir der Verkauf des Buches auf eBay-Kleinanzeigen.

 

Tobias Langner

Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

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