Wenn man seinem früheren Ich einen Tipp geben könnte

Nach mittlerweile knapp 8 Jahren in der Arbeitswelt, sofern man die Ausbildungszeit mitzählt, ist es Zeit mal eine Bilanz zu ziehen. Was hätte ich meinem Ich vor 10 Jahren, als gerade das Abitur anfing, in Bezug auf Karriereplanung und Berufswahl als Tipp gegeben?

Die Antwort ist ganz einfach: Beschäftige dich gar nicht damit, mach noch weniger fürs Abitur oder meld dich direkt von der Schule ab. Kauf stattdessen mit dem bereits angesparten Geld und dem was monatlich durch die Halbwaisenrente abgeworfen wird ausrangierte Server bei eBay und stell die Dinger im Keller auf. Lass die Maschinen 24/7 laufen und Bitcoins minen 😀

Auch wenn das den meisten Verteidigern und Anhängern der „traditionellen“ Lebenswege (Schule => Studium/Ausbildung => Arbeiten bis zum Tod) ein Dorn im Auge ist, ist es am besten sich möglichst früh von diesem Pfad zu verabschieden.

Klar kann man gegen so eine gewagte Entscheidung immer Kritik üben und die Frage stellen, was man denn tut, wenn das ganze nicht funktioniert. Das schöne ist aber, wenn man im frühen Alter versucht ein eigenes Business aufzubauen oder mehr oder weniger alles auf eine Karte setzt, wie bei Bitcoins, so hat man im schlimmsten Fall ein paar Jahre am Anfang verloren und muss doch auf den traditionellen Weg umschwenken. Wenn man allerdings schon 20 Jahre arbeitet und schon eine Familie hat, die finanziell versorgt sein muss, dann kann man sich kein solches Experiment mehr erlauben. Desto früher man so etwas versucht, desto cleverer ist die Entscheidung also eigentlich.

 

Tobias Langner

Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

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