Datenschutz für Mitarbeiter-Daten weiter gesponnen

Achtung: Dies ist ein nicht ganz ernst gemeinter Artikel 😀

Eine völlig beknackte Idee, wie der Staat den Datenschutz für Mitarbeiter-Daten extrem hochschrauben könnte:

Was ist der Hauptgrund für Arbeitgeber Daten über den Mitarbeiter zu speichern? Die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben wie die Zahlung der Lohnsteuer, Sozialabgaben, Krankenkassenbeiträge und dergleichen. Der Arbeitgeber benötigt die Konfession für die Zahlung der Kirchensteuer, die Lohnsteuerklasse für die Berechnung der Lohnsteuer und deren Abgabe usw.

Dabei könnte das alles vermieden werden. Grundsätzlich sollte man die Kirchensteuer abschaffen. Das hat nichts mit Datenschutz zu tun, aber die ist einfach totaler Unsinn. Des Weiteren zahlt der Arbeitgeber einfach weder die Steuern, noch die Sozialabgaben und die Arbeitgeberanteile. Somit brauchen auch keine Mitarbeiter-Daten mehr an Steuerbüros oder DATEV übertragen werden oder von der eigenen Personalabteilung eingesehen werden.

Stattdessen bekommt man als Arbeitnehmer einfach das gesamte Bruttogehalt und alle Arbeitgeberanteile ausgezahlt und versteuert den ganzen Kram selber 😀

Der Arbeitgeber braucht nur noch eine IBAN zur Überweisung und fertig. So hätte auch endlich ein normaler Angestellter die gleichen Chancen seine Steuern zu hinterziehen und es wurde nicht nur der Datenschutz verbessert, sondern auch noch etwas für die Gleichberechtigung getan.

 

Tobias Langner

Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

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