Zugangsdaten bei Telekom-Routern immer hinterlegen

Wenn man die Telekom eine ganze Reihe von ihren selbst vertriebenen Routern, in diesem Fall ein Speedlink 5501 aus dem Hause Zyxel, installieren lässt, dann sollte man davon ausgehen können dass alles vernünftig eingerichtet wird. Leider ist dies aber nicht der Fall und die Techniker machen es sich gerne einfach.

Wie sich bei einigen Störungen herausgestellt hat, gibt es ein unschönes Problem wenn man die DSL-Zugangsdaten nicht fest im Router hinterlegt, sondern die automatische Einrichtung der Telekom nutzt. Hierbei werden die Zugangsdaten vom Router selber direkt bei der Telekom „gezogen“ und die Verbindung aufgebaut. Dies funktioniert bei sogenannten „BNG“-Anschlüssen und nennt sich wohl Easy-Login. Da dies natürlich recht bequem ist, haben die Techniker der Telekom dies auch gerne so gemacht und die Zugangsdaten nicht eingetragen.

Wie ein erfahrenerer Techniker aber nun bei einer Störung ausgeplaudert hat, ist dies für Business-Anschlüsse eigentlich eine blöde Idee. Denn diese automatische Einwahl funktioniert wohl nur beim Einrichten des Routers. Wenn dieser aus irgendeinem Grund seine Logindaten verliert, was wohl aufgrund eines Kruzschlusses / Blitzeinschlags oder dergleichen nun mehrmals vorkam, bekommt der Router diese Daten nicht mehr, außer man setzt ihn per Reset auf die Werkseinstellungen zurück. Tolle Wurst, wenn man über 100 Router die großteils so eingerichtet wurden im Außeneinsatz hat…

Also: Zugangsdaten immer eintragen (lassen)!

 

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