Raspberry Pi verliert die Netzwerkkonfiguration

Seit ein paar Tagen verliert mein Raspberry Pi entweder nach einigen Stunden oder direkt nach dem Einschalten seine Netzwerkkonfiguration. Da der Raspi headless läuft ist es ziemlich nervig Monitor, etc. anzuklemmen um nach dem Rechten zu schauen.

Das Problem taucht auf seitdem ich die App „Pi Manager“ unter Android nutze um den Raspi vernünftig herunterfahren zu können, da ich keine Lust habe den shutdown-Befehl immer per SSH auf dem Handy einzutippen. Anscheinend liegt das Fehlverhalten an dem verwendeten Parameter beim shutdown-Befehl über die App.

Da der Raspi seine IP vom DHCP der FritzBox bekommen hatte und diese dort fest der Mac-Adresse zugewiesen war, sah ich keine Notwendigkeit die IP im Raspi fest einzustellen. Allerdings scheint die Konfiguration der Netzwerkschnittstellen unter dem von mir verwendeten Betriebssystem „Raspbian“ wohl schlecht gelöst zu sein.

Die einfachste Lösung soll wohl die Änderung der „cmdline.txt“ sein. Diese Datei gibt Raspbian Konfigurationsparameter mit. Dadurch ist es auch möglich den Raspi bei der Erst-Einrichtung ohne Monitor, Maus und Tastatur einzurichten, da er sofort eine vernünftige Netzwerk-Konfiguration hat. Diese Datei befindet sich auf der FAT-Partition der microSD-Karte und sollte somit auch von Windows aus editierbar sein. Blöd nur, wenn man die Installation mit „Noobs“ durchgeführt hat. Noobs macht sich nämlich noch eine eigene Partition und nur diese ist unter Windows-Systemen sichtbar, da Windows bei Speicherkarten nur die erste FAT-Partition anzeigt. Dies lässt sich auch über die Datenträgerverwaltung nicht ändern -.-

Also musste die microSD-Karte per SD-Adapter in ein Notebook mit Ubuntu, welches ich fast nur für RDP auf meinen Rechner benutze. Dort werden alle Partitionen der Karte vernünftig angezeigt.
cmdline-txt

Nachdem ich die einzige Zeile in der cmdline.txt wie folgt angepasst habe, gab es kein Problem mehr:

Weitere Infos:
http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-faq-ersteinrichtung-des-raspberry-pi-s-ohne-tastatur-monitor

Windows 10 Upgrade für Gewissenlose

Eigentlich wollte ich längst einige Beiträge verfassen und auch ein paar Videos für einen neuen Youtube-Kanal fertigstellen, aber der Urlaubs-Trott hat die Fertigstellung verhindert 😉 Deshalb folgen jetzt hoffentlich viele Beiträge in kurzen Zeiträumen.

Deshalb fange ich gleich mit etwas an, dass ich im Urlaub ausprobiert habe. Falls man noch nicht das kostenfreie Upgrade auf Windows 10 vorgenommen hat, so stellt die eigentlich abgelaufene Frist nämlich keine Barriere dar. Denn für Menschen mit Behinderung ist das Upgrade immer noch verfügbar und das ohne jegliche Nachweispflicht. Wenn man also keine Gewissensbisse hat kann man das Upgrade hier beziehen: https://www.microsoft.com/de-de/accessibility/windows10upgrade

Außer das ein paar Dialoge etwas anders aussehen, was aber auch an fehlenden Updates auf meinem anderen Windows 10-Sstem gelegen haben kann, scheint es keine Unterschiede zum „normalen“ Windows 10 zu geben.

Windows-Installation auf einem Samsung RV515 oder das schlechteste Bios aller Zeiten

Letztens habe ich ein „Samsung RV515“-Notebook neu aufgesetzt. Wie mittlerweile üblich wollte ich Windows von einem USB-Stick aus installieren. Leider musste ich dabei feststellen, dass das auf dem Notebook verwendete Bios (Aptio) grausig ist und sich nicht so leicht vom USB-Stick starten lässt wie man es gewohnt ist.

Die erste Bios-Seite sieht noch brauchbar aus und zeigt die gewohnten System-Infos.

samsung -rv515_01

Bis auf ein paar Optionen gibt es allerdings nichts was man konfigurieren kann:

samsung -rv515_02

samsung -rv515_03

So kann man zwar UEFI abschalten, aber Optionen wie Fast Boot und dergleichen sucht man vergeblich.
Zwar lässt sich die Bootreihenfolge ändern, was aber keinerlei Auswirkungen zeigte:

samsung -rv515_05

Auf der Bios-Exit-Seite gibt es den geheimnisvollen Punkt „Boot Override“ und dieser beinhaltete immer das DVD-Laufwerk und die Festplatte:
samsung -rv515_06
Dort ließ sich auch keine manuelle Anpassung vornehmen.

Auch ein Bios-Update brachte nicht mehr Optionen zum Vorschein -.-
Leider gibt es auch kein One-Time-Bootmenü per F12.

Allerdings tauchte nachdem Bios-Update ein Samsung-Logo beim Booten bzw. immer beim Booten nach dem Einschalten auf, was vorher nicht so war oder was mir entgangen ist:

samsung -rv515_09

Ich vermute, dass durch das Update der Fast Boot oder etwas ähnliches ausgehebelt wurde. Aber ist ja auch egal. Wichtig ist es den USB-Stick schon vor dem Einschalten ins Notebook zu stecken. Dann wird er vom Bios wahrgenommen und taucht auch in der Bootreihenfolge und auch im Boot-Override namentlich auf und es lässt sich davon booten.

samsung -rv515_07

samsung -rv515_08

Dies funktioniert aber wirklich nur beim ersten Startvorgang nach dem Einschalten des Notebooks. Bei einem später ausgeführten Neustart tauchte auch das Samsung-Logo nicht auf bzw. war nur kurz zu sehen und der USB-Stick wurde nicht früh genug erkannt. Zumindest klappte es bei keinem meiner Versuche.

http://www.tomshardware.co.uk/answers/id-1772982/boot-bios-boot-override.html
http://www.tomshardware.co.uk/forum/325445-30-boot-priorities-bios

Windows 10 Upgrade sichern

Auf vielen (Unternehmens-)Rechnern geistert noch Windows 7 oder, schlimmer noch, sogar XP herum. Um für diese Rechner das kostenfreie Windows 10 Upgrade zu „sichern“, falls man wegen alter Software etc. noch nicht upgraden kann, muss man langsam aber sicher handeln.

Dazu kann man einfach eine zweite Festplatte, die oft haufenweise herumliegen, mit einem Windows 7 auf einem beliebigen Rechner vorinstallieren und dann mit SysPrep „verallgemeinern“. Vor dem Verallgemeinern aber am besten schon einmal das Windows 10 Installations-ISO in entpackter Form auf die Platte kopieren. Durch das Verallgemeinern lässt sich das Windows 7 nachher auf einem beliebigen anderen Rechner, auch mit anderem Chipsatz, ohne Probleme starten.
SysPrep.exe befindet sich unter „C:\Windows\System32\Sysprep“ und sollte so eingestellt werden:

sysprep

Danach mit dieser Platte auf dem Rechner nicht mehr Booten, da sonst die Hardware-Erkennung wieder läuft und man Windows wieder verallgemeinern müsste. Dieses erstellte Image bietet sich natürlich zum Klonen auf mehrere Festplatten an, wenn man das Verfahren bei einigen Rechnern durchführen will.

Danach die Hauptplatte in dem zu upgradenden Rechner abklemmen und durch die Windows 7 Platte ersetzen. Das Windows 7 auf dem Rechner starten, online aktivieren und dann auf Windows 10 upgraden. Nach erfolgreichem Upgrade einfach wieder die alte Platte an- und die neue abklemmen und mit der alten Windows-Version arbeiten bis man umstellen kann. Es ist nun auf dem Rechner auch jederzeit eine Clean-Installation von Windows 10 möglich, da Windows 10 mit der entsprechenden Hardware nur einmal aktiviert werden muss und dann an diese gebunden ist.

Windows 10 fährt nach Upgrade auf einem Lenovo Think Centre M71e nicht mehr herunter

Manche Rechner, die von ihren Leistungswerten her für Windows 10 eigentlich ausreichen, lassen sich leider nicht ganz fehlerfrei mit Windows 10 betreiben. So auch ein „Think Centre M71e“ von Lenovo.

Der Rechner ließ sich normal verwenden, nur leider nicht mehr richtig herunterfahren. Beim Versuch den PC herunterzufahren wurde Windows zwar definitiv beendet und es gab auch keine Bildausgabe mehr, aber die Power-LED des Rechners leuchtete weiterhin, so wie sich auch die Lüfter weiter drehten und das DVD-Laufwerk sich öffnen ließ. Auch das Einspielen der letzten veröffentlichten Bios-Version, sowie das Installieren des Energie-Management-Tools von Lenovo und das Deaktivieren sämtlicher Energiespar-Optionen brachten keinen Erfolg.

Wenn man das Upgrade auf Windows 10 beim vorinstallierten Windows 7 durchführt sollte es kein Problem geben. Wenn man allerdings Windows 7 z. B. wegen des Einbaus einer SSD erst neu installiert oder direkt Windows 10 aufspielen möchte muss man unbedingt aufpassen welche Partitionsverwaltung man nutzt! Denn der beschriebene Fehler taucht unter Windows 10 nur auf wenn GPT statt MBR verwendet wird.

Nachträglich lässt sich dies leider nicht mehr beheben:

gpt

Um Windows dazu zu bewegen die Installation mit MBR statt GPT vorzunehmen muss man den wunderbaren UEFI-Modus abschalten bzw. umgehen. Eine entsprechende Grundeinstellung im Bios des Think Centre habe ich vergeblich gesucht. Allerdings kann man durch Drücken von F12 beim Start des Rechners die Bootauswahl öffnen und dort den Legacy-Modus wählen:

gpt_02

Da die SSD bereits mit GPT verhunzt war musste ich von der Windows-DVD per Kommandozeile die SSD löschen und in MBR konvertieren. Ansonsten meldet das Windows-Setup, dass Windows leider nicht auf der gewählten Festplatte installiert werden kann. Um die Kommandozeile beim Start des Setups zu öffnen muss man Shift und F10 gleichzeitig drücken und dann das Tool „diskpart“ verwenden:

Danach kann man Windows wie gewöhnt installieren und das Herunterfahren funktioniert wieder.

Quellen:
https://thinkpad-forum.de/threads/144608-Lenovo-ThinkCentre-M71e-(SFJB5GE)-Clean-Install-f%C3%A4hrt-nicht-komplett-herunter

http://answers.microsoft.com/en-us/windows/forum/windows_10-power/windows-10-shutdown-power-off-issue/7be66e1b-5a9e-4c49-b489-9c70f617e079?page=1&amp%3Bauth=1

https://technet.microsoft.com/en-us/library/cc725797(v=ws.11).aspx

Windows 10 und eine MiniDV-Kamera per Firewire nutzen

Schon etwas länger lag meine Canon MiniDV-Kamera in der Versenkung. Dementsprechend lange habe ich auch meine Firewire-Karte nicht mehr benutzt. deshalb ist mir wohl entgangen, dass diese seit dem Upgrade auf Windows 10 gar nicht mehr vom Betriebssystem erkannt wurde. Da ich die Kamera nun verkaufe wollte ich noch ein paar Videos überspielen. Dies hätte ich wohl vor dem Upgrade machen sollen. Aber wer kann ahnen das Firewire unter Windows 10 so ein Krampf ist…

Im Geräte-Manager sah es schon mal nicht so gut aus:

Firewire_01

Firewire_02

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Zyxel VMG1312 von außen pingbar machen

Zu Analysezwecken bzgl. Verbindungsabbrüchen musste ein „Zyxel VMG1312“-Router über die WAN-Schnittstelle von außen angepingt werden. Um den Ping von außen freizuschalten navigiert man in der Benutzeroberfläche des Routers zum Punkt Fernwartung:

zyxel_ping_01

Laut Recherche soll sich dort ICMP bereits als Service befinden. Dies war bei mir nicht der Fall. Macht aber nichts, da man einfach einen der vorhandenen Dienste missbrauchen kann in dem man die Portnummer ändert. Man muss den Port für die WAN-Schnittstelle aktivieren, oder eine „Trusted Domain“ definieren und den Service nur für diese Adresse freigeben:

zyxel_ping_02

Hotmail- oder Outlook.de-Mail-Account von POP3 auf IMAP umstellen

Wer noch einen alten Hotmail- bzw. einen Outlook.de-Mail-Account hat, von dem man früher seine Mails per POP3 abgerufen hat, möchte diesen mit Sicherheit auf IMAP umstellen. Denn POP3 ist heute nicht mehr ganz zeitgemäß, besonders wenn man seine Mails auf mehreren Geräten empfangen möchte. Einen entsprechenden Artikel zur Migration in Thunderbird habe ich vor einiger Zeit geschrieben.

Als ich vor einiger Zeit einen Hotmail-Account umgestellt habe, trat ein merkwürdiges Phänomen auf. Mails die bereits vor Ewigkeiten über den POP3-Zugang gelöscht wurden tauchten immer wieder als neue Mails auf. Auch das erneute Löschen sorgte nur kurz für Abhilfe. Grund dafür war eine Standard-Einstellung bei aktiviertem POP3-Zugriff:

1

Entgegen dem normalen Verhalten eines POP3-Kontos hat Microsoft das Feature eingebaut, dass nicht über das Webinterface gelöschte Mails standardmäßig niemals gelöscht werden, auch nicht nach einiger Zeit, sondern in einen POP-Ordner verschoben werden:

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Dieser POP-Ordner wurde nach der Umstellung auf IMAP anscheinend, aus einem unerfindlichen Grund, mit synchronisiert, allerdings in den normalen Posteingang. Dieses Verhalten konnte ich nun leider nicht mehr nachstellen, sodass ich davon ausgehe, dass dieser nette Nebeneffekt mit irgendeinem Update beseitigt wurde. Interessant ist allerdings, dass der POP-Ordner gar nicht synchronisiert wird und auch nicht zum Abonnieren in Thunderbird zur Verfügung steht. Microsoft hat diesen wohl für externe Zugriffe komplett abgeklemmt.

Einen beliebigen DynDNS-Dienst hinter einem Router nutzen

Seit längerer Zeit habe ich mich nicht mehr mit Anbietern wie DynDNS beschäftigt. Der Anbieter NoIP tat zwar seinen Dienst, aber mir laufen dort meine Domains (sofern selten genutzt) regelmäßig aus. Mit etwas Rumgefrickel wollte ich das manuelle Bestätigen der Domains automatisieren, aber das war nicht von Erfolg gekrönt.

Da ich nun DynDNS beruflich benötigte bin ich noch einmal auf die Suche nach einem besseren Anbieter gegangen und bin fündig geworden (http://www.schnatterente.net/technik/kostenlose-dyndns-alternative-ohne-zwangs-update). Neben dem MyFritz-Dienst von AVM, den ich in Zukunft wohl für FritzBoxen nutzen werde, habe ich den Anbieter SPDYN entdeckt. Dieser stammt vom Hersteller „Securepoint“ und ist für jedermann kostenlos nutzbar. Eine manuelle Reaktivierung der Domains ist dort auch nicht nötig.

Soweit so gut. Nun hat man aber bei einigen Routern leider das Problem, dass man dort in der Wahl seines DynDNS-Anbieters sehr stark eingeschränkt ist:

dns_auswahl

Über die lausigen Firmware-Versionen vieler Router findet man auch einige Threads von enttäuschten Nutzern:
https://forum.vodafone.de/t5/Festnetz-LTE-Ger%C3%A4te/DDNS-nur-dyndns-org-amp-tzo-com/td-p/404462/page/2
https://forum.vodafone.de/t5/Andere-Hersteller/Easybox-803-DynDNS/m-p/306364#M3230

Auf der Suche nach einem Weg ohne den Router kam mir die Idee einfach die Computer dahinter zu verwenden, da diese sowieso 24/7 laufen. Auf der Suche nach einem vernünftigen Tool um die IP-Adresse bei SPDYN zu aktualisieren fand ich folgende Seite:
http://freedns.afraid.org/scripts/freedns.clients.php

Leider waren die Tools eher dürftig, aber die Seite hat mich auf die Idee gebracht einfach selber ein entsprechendes Skript zu schreiben. Als erstes benötigt man einen zuverlässigen Dienst, über den man die öffentliche IP ermittelt. Um von dieser den Seiteninhalt auszulesen kann man das Linux-Tool wget verwenden, welches auch für Windows gibt.

Da die bekannten Seiten wie wieistmeineip.de ihr Design schon einmal abändern sind diese zum Auswerten etwas blöd. Am besten ist es, wenn man selber einen Webserver hat, auf dem man ein einfaches PHP-Skript ablegt, welches nur die IP-Adresse ausgibt. So spart man sich ein unnötig kompliziertes Filtern der ausgegebenen Seite:

 

Quelle: https://wiki.debianforum.de/Aktuelle_IP-Adresse_herausfinden
Test-URL: http://blog.devilatwork.de/scripts/get-public-ip-address.php

Nach dem dieser Grundstein gelegt war, habe ich mir ein Batch-Skript geschrieben, das als erstes die öffentliche IP ermittelt und in einer Textdatei speichert. Diesen Umweg bin ich gegangen, da das direkte Speichern der wget-Ausgabe in einer Variable nicht funktionierte. Deshalb lese ich im nächsten Schritt die IP aus der Textdatei in eine Variable ein. Um den DNS-Anbieter nicht zu verärgern wird die letzte genutzte IP in der lastip.tmp immer vorgehalten und mit der ermittelten IP abgeglichen. Ansonsten läuft man Gefahr irgendwann wegen zu häufiger unnötiger Aktualisierungen gesperrt zu werden:

spdns_warning

Hat sich die IP nicht geändert wird nichts gemacht außer die temporäre Textdatei zu löschen. Hat sich die IP geändert wird mit Hilfe des wget-Befehls und der am Skriptanfang gesetzten Parameter die entsprechende URL des DNS-Anbieters aufgerufen. Im Falle SPDYN gibt es hierzu eine gute Dokumentation: http://wiki.securepoint.de/index.php/SPDNS_FAQ#Wie_lautet_die_Update-URL_.3F

Das Skript sieht wie folgt aus:

Da ich ziemlich krank war als ich dieses Skript geschrieben habe, bedarf es mit Sicherheit noch etwas Feintuning, wie z.B. einem regelmäßigen Leeren des auf die Schnelle eingebauten Log-Files 😀

Ordner löschen oder umbenennen wegen thumbs.db nicht möglich

Oftmals lässt sich ein Ordner nicht umbenennen oder löschen und es kommt beim Versuch folgende Meldung:

thumbsdb_03

Im Regelfall hat man vergessen eine Datei aus dem Ordner zu schließen. Ist dies nicht der Fall hilft oft nur ein Neustart. Wenn man wie ich standardmäßig alle ausgeblendeten und Systemdateien anzeigen lässt, kann es aber auch einfach an der „thumbs.db“ liegen. Diese Datei ist dann vermutlich noch vom System geöffnet oder gesperrt.

Die Lösung ist dann relativ einfach: Die versteckten Dateien und Ordner oder die Systemdateien kurz wieder ausblenden. Die thumbs.db-Datei ist danach nicht mehr sichtbar und Windows ignoriert eine Sperrung aufgrund dieser Datei dann wohl beim Löschen oder Umbenennen des Ordners.

thumbsdb_01

thumbsdb_02