Plugins wie einen Downloadmanager in WordPress nutzen und dabei die DSGVO einhalten

Erst heute kam mir in den Sinn, dass ich auf diesem Blog einen Download Manager, das Plugin heißt auch genau so, verwende. Das Plugin ist recht praktisch und erstellt auch direkt eine Statistik welche Datei wie oft heruntergeladen wird. Das finde ich natürlich super, denn so kann man sehen welche Downloads die Leser interessieren. Ich habe mir, um ehrlich zu sein, die komplette Statistik noch nie angesehen. Dort stehen, wie ich es fast befürchtet habe, die IP-Adressen der Downloader mit drin. Ganz schlecht.

Wer also solche Plugins verwendet, sollte unbedingt mal prüfen ob in den entsprechenden MySQL-Tabellen IP-Adressen rumdümpeln. Danach muss man leider ausfindig machen an welcher Stelle in welchem Skript das Plugin die IP-Adresse des Besuchers speichert. Dazu lädt man sich am besten das Plugin-Verzeichnis vom FTP-Server herunter und durchsucht z. B. mit Notepad++ den gesamten Plugin-Ordner nach dem Wort „ip“.

Im Fall meines eingesetzten Plugins befindet sich die entsprechende Stelle im Unterordner „libs“ des Pluginverzeichnisses in der Datei „class.DownloadStats.php“. Um die IP in Zukunft nicht mehr zu speichern habe ich in der entsprechenden Codezeil die Variable $ip durch den String 0.0.0.0 ersetzt:

Somit wird nun nur noch die unbrauchbar gemachte IP in die Datenbank eingetragen:

Dies hilft einem aber bei den zuvor erfassten IP-Adressen nicht weiter, diese muss man dann noch mit einer SQL-Abfrage wie folgender löschen bzw. überschreiben:

 

Tobias Langner

Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

Achtung: Für die Richtigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen, Skripte, etc. übernehme ich keine Gewähr. Deren Nutzung geschieht ausdrücklich auf eigene Gefahr!

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