Neuer Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit Google

Gestern erst fand ich heraus, dass für Google Analytics ab dem 25.05 kein ausgedruckter und unterschriebener Vertrag mehr nötig ist. Laut der DSGVO reicht eine elektronische Zustimmung, die ich in einem unserer Accounts bereits Ende März abgegeben hatte, aus. Dass damit das Einsenden von Vertragsunterlagen nach Irland wegfällt begrüßt man als Webseitenbetreiber aber sehr.

Sofern noch nicht geschehen, akzeptiert man den Vertrag unter den Konto-Einstellungen:

Allerdings habe ich mir die Frage gestellt, wie man den Vertrag denn nun für den Fall der Fälle für die Behörden vorhällt. Ich habe mir deshalb einfach eine PDF-Datei mit dem deutschen Vertragsinhalt, den es auf dieser Seite von Google auf Deutsch gibt, erstellt: https://privacy.google.com/businesses/processorterms/

Unterhalb des Vertragstextes habe ich zusätzöich einfach einen Screenshot der Zustimmung eingefügt, damit ersichtlich ist, dass dieser Vertrag wirklich geschlossen wurde. Denn den Text kann man ja auch einfach so aufrufen ohne wirklich den Vertrag abgeschlossen zu haben:

Da das alles rechtlich mal wieder so undurchsichtig ist, mache ich das alles mal lieber „pro forma“. Da die Datenschutzbehörden laut den letzten Umfragewerten personell und finanziell sowieso nichts auf die Reihe kriegen werden, wird das alles aber wahrscheinlich völlig für die Tonne sein 😀

Tobias Langner

Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

Achtung: Für die Richtigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen, Skripte, etc. übernehme ich keine Gewähr. Deren Nutzung geschieht ausdrücklich auf eigene Gefahr!

Schreibe einen Kommentar