Manchmal nerviges TeamViewer-Feature: Sperrbildschirm nach Sitzungsende

Bereits vor einiger Zeit hat sich ein eigentliche sinnvolles TeamViewer-Feature bei mir etwas unbeliebt gemacht. Die Rede ist von der automatischen Sperre des entfernten Computers wenn man seine Sitzung wieder schließt.

Grundsätzlich ist der Hintergrund für diese Funktion natürlich ein reiner Sicherheitsaspekt. Wenn ich meine Verbindung zu einem Computer trenne, der bereits beim Aufschalten gesperrt gewesen ist, dann wird dieser wieder gesperrt. Das macht auch Sinn, sodass man es nicht vergessen kann.

Leider ist die Sperrung aber, zumindest habe ich das mehrmals erlebt, auch aktiviert worden obwohl der entfernte PC beim Aufschalten nicht gesperrt gewesen ist bzw. der PC sollte gar nicht gesperrt sein (Produktions-Rechner, Kasse) und ist es aber durch eine Fehlbedienung der Mitarbeiter. Dann wird diese Funktion für den Supporter zum Gefängnis. Denn wenn man den PC dann für die Mitarbeiter entsperrt hat und die Sitzung wieder schließt, dann wird dieser automatisch wieder gesperrt. Das ist ziemlich dumm, wenn an dem PC auch keine Eingabegeräte angeschlossen sind und eigentlich niemand das Kennwort zu wissen braucht. Insbesondere dann wenn einem die Mitarbeiter das Problem auch nicht richtig schlidern können und man sich dann wieder aufschaltet und sich fragt was denn falsch läuft. Dies ist zumindest beim ersten Mal so 😉

Deshalb hier für jeden, der diese Funktion nicht kennt oder der gerade in der geschilderten Situation festklemmt und den Rechner, der nicht mehr gesperrt werden darf, immer wieder ungewollt sperrt:

Man erkennt die drohende Sperrung beim Verlassen bereits im Vorfeld an dem Schloss-Symbol, das sich dann am „X“ befindet:

Um die Sperrung zu verhindern muss man das Häckchen bei „Am Ende der Sitzung sperren“ unter „Aktionen“ > „Sperren“ entfernen:

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