WordPress: Kontaktformular für die DSGVO fit machen

Die meisten WordPress-Benutzer werden für die Kontaktmöglichkeit ein Plugin nutzen, mit welchem sich auf einfache Weise ein Formular zusammenklicken lässt. Sofern man eines der derzeit unterstützten Formulare nutzt (Contact Form 7, Gravity Forms, WooCommerce) kann man für den Einbau der Checkbox das Plugin „WP GDPR Compliance“, welches ich bereits im letzten Artikel zur Abänderung der Kommentarfunktion gezeigt habe, nutzen.

Da ich aber ein anderes Plugin als die unterstützten nutze, zeige ich hier, wie man die gewünschte Funktionalität selber einbaut. In meinem Fall im Plugin „Wpdevart Forms“.

Dazu editiert man das vorhandene Formular und fügt eine Checkbox hinzu:

Ganz wichtig ist, dass man die Checkbox per Default auf „unchecked“ einstellt. Denn man darf dem Nutzer die Entscheidung nicht abnehmen oder vorgeben!

Der Checkbox gibt man den gleichen Text, wie man es im „WP GDPR Compliance“-Plugin machen würde. Dieser wird bei einer Kontaktanfrage dann zwar komplett übermittelt, aber das sollte einen ja nicht besonders stören.

Bei meinem Kontaktformular-Plugin hatte ich noch das Problem, dass ich innerhalb des Textes keinen Link einbauen kann, weshalb ich eine Verlinkung auf die Datenschutzerklärung, wie unten zu sehen ist, mittels eines zusätzlichen Textes vorgenommen habe. Dieser wird weiter unten auf der Seite nach dem Ende des Formulars angezeigt:

Edit: Wie ich es in einer anderen WordPress-Installation rausgefunden habe, kann man auch wenn man das „WP GDPR Compliance“-Plugin nutzt im Kontaktformular kein HTML benutzen und somit keinen Link angeben. Wenn man dies dennoch möchte, muss man ebenfalls so vorgehen, dass man einen zusätzlichen Text unter das Formular setzt!

 

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