Was man machen kann wenn der Plex-Server auf dem Raspberry Pi nicht erreichbar ist

Nachdem ich bereits verzweifelt versucht habe Plex als Dienst unter Windows zum Laufen zu bringen und es in Kombination mit der Plex-App auf meinem Samsung-Smart-TV bei 1080p-Videos immer nach ca. 30 Minuten zu einem Freeze kam, fiel die Entscheidung meinen zu Weihnachten geschenkt bekommenen Raspberry Pi als Plex-Server zu nutzen nicht schwer.

Unter Linux läuft das ganze auch endlich als Dienst. Als Fehlerquelle bei der 1080p-Wiedergabe auf dem Fernseher stellte sich dann der Windows-PC heraus. Es scheint nicht, wie ich anfangs vermutet habe, an einem überlaufenden Puffer im Fernseher oder an der WLAN-Verbindung über die FritzBox zu liegen.

Ein Wehrmutstropfen blieb allerdings. Leider ist in einem von 10 Fällen nach dem Einschalten des Raspberry Pi das Webinterface des Plex-Dienstes nicht erreichbar, obwohl der Dienst läuft. Somit findet die Plex-App auf dem Fernseher auch keinen Server. Die einzige Lösung ist den Plex-Dienst so oft neu zu starten bis das Webinterface erreichbar ist. Da das ganze nervt, wenn man gerade auf der Couch sitzt und die Eingabe von Befehlen in einem SSH-Client auf dem Smartphone oder Tablet vornehmen muss, habe ich folgendes recht einfaches Skript geschrieben:

 

Das Skript überprüft ob die Startseite von Plex heruntergeladen werden kann. Ist dies nicht der Fall, wird der Dienst neu gestartet und die Prüfung wird erneut durchgeführt. Solange bis das Webinterface erreichbar ist.

Damit das ganze sofort nach dem Einschalten des Raspberry Pi ausgeführt wird, habe ich den Aufruf des Skriptes in rc.local hinzugefügt:

 

Durch das &-Zeichen wird das Skript im Hintergrund ausgeführt, damit aufgrund der Schleife im Skript im schlimmsten Fall nicht der korrekte Start des Gesamtsystems ins Stocken gerät.

 

 

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