Smart-TV: Updates mit Hindernissen

Eine unschöne Sache, zumindest bei Samsung Smart-TV’s, ist das nach einiger Zeit keine Updates mehr für die eigentlich noch nicht so alten Geräte verfügbar sind. Zumindest fand der Fernseher keines mehr und zeigte an, dass das letzte Update in 2016 installiert worden ist?! Hintergrund für den Versuch eines Updates war, dass ich mal versuchen wollte Spotify zu installieren, was es aber wohl, wie ich später rausfand, auch für die aktuelle Firmware nicht mehr gibt. Des weiteren hatte ich die Hoffnung, ab und auftretende Probleme mit der Netflix- und Youtube-App los zu werden.

Auf der Seite von Samsung selber fand ich entgegen der Meldung vom Fernseher ein Update aus August 2017. Das habe ich mal runtergeladen und versucht per USB-Stick, strikt nach Anleitung, zu installieren.

Allerdings kam, egal was ich versucht habe, die Meldung: „Keine gültigen Update-Dateien gefunden“.
Tja, wie ich es nach einer Weile erst merkte, ist der Update-Prozess mal wieder nicht die beste Schöpfung des Herstellers. Die Meldung ist einfach völliger Blödsinn, denn das Update ist in Ordnung, es ist lediglich bereits installiert -.-

Dies fanden auch einige Nutzer in einem Forumsbeitrag heraus, denn die Nummer des Updates, dass ich heruntergeladen habe wird nur unter dem Punkt „Samsung kontaktieren“ komplett ausgeschrieben und ich dachte wegen der .2 gäbe es ein weiteres Update, das auf meinem Fernseher nicht installiert sei. Mal wieder Zeit verschenkt für nichts. Hätte die Fehlermeldung beim Versuch das Update zu installieren „Update bereits installiert“ gelautet, wäre das sinnvoller und hätte den üblichen Frust vermieden…

Grundsätzlich ist bei den Smart-TVs irgendwann aber Schicht im Schacht. Bei einem alten Fernseher war es irgendwann auch nicht mehr möglich den integrierten Media Player zu updaten, so dass dieser mehr oder weniger unbrauchbar wurde. Dieses Schicksal wird vermutlich auch die meisten TV-Modelle nach ein paar Jahren ereilen. Dadurch kann man dann nach einiger Zeit auch die Apps für Netflix, Prime oder Youtube knicken, wenn diese nicht mehr aktualisiert werden können, weil das Betriebssystem des Fernsehers zu alt ist. Allgemein habe ich das Gefühl, dass die Apps direkt für den Fernseher die jeweiligen Anbieter nicht so sehr interessieren.

Deshalb sollte man sich vermutlich nicht zu sehr auf die Funktionalität des Smart-TVs selber verlassen, sondern damit rechnen, dass man diesen irgendwann mit einem RaspberryPi, Chromecast, FireTV- oder einem anderen Stick befeuern muss. Wenigstens bleibt der Fernseher dadurch dann weiterhin nutzbar, auch wenn die integrierten Funktionen mehr oder weniger nutzlos werden. Um möglichst flexibel zu bleiben, würde ich mich hier wohl auch nur für einen RaspberryPi entscheiden, da man bei diesem das Betriebssystem im Notfall wechseln kann oder diesen anders nutzen kann, falls er nicht mehr für die Apps etc. taugt.

 

Schreibe einen Kommentar