Buch-Review: Rich Dad, Poor Dad (von Robert Kiyosaki)

Das relativ berühmte Buch „Rich Dad, Poor Dad“ von Robert Kiyosaki habe ich zwar bereits vor vermutlich mehr als einem Jahr gelesen, möchte hier dazu noch eine kurze Rezension abgeben. Erst einmal lässt sich sagen, dass es sich um ein schön einfach geschriebenes Buch handelt, wo auf allzu komplexe Umschreibungen und unnötige Zahlen- und Rechenbeispiel verzichtet wird. Mit den meisten Thesen und Ideen dieses Buches kann ich mich anfreunden und diese scheinen auch Sinn zu machen.

In dem Buch wird auf Grundlage der „zwei Väter“ des Autors, die für die jeweiligen Beispiele herhalten müssen, der Unterschied zwischen der Art wie reiche und der Art wie arme Leute mit ihrem Geld umgehen und Geld einnehmen, teilweise auch humorvoll vorgetragen. Wenn ich mich recht entsinne war sein leiblicher Vater trotz eines normalen nicht schlecht bezahlten Jobs immer am finanziellen Existenzlimit und verschuldet, wohingegen der Vater seines guten Freundes reich war und wusste wie man mit Geld umgeht und ihm dies beigebracht hat.

Als Einstigeslektüre ist das Buch wirklich super um einem die Augen bzgl. der Notwendigkeit sich selber mit dem Thema Finanzen auseinanderzusetzen zu öffnen und zu begreifen wie man das sogenannte „Rat Race“ verlassen und den Kampf gegen die bei vielen Angestellten monatlich drohende Pleite gewinnen kann. Ich kann das Buch guten Gewissens empfehlen, solange man sich natürlich seine eigene Meinung bildet und nicht stumpf alles zu 100% glaubt.

Das einzige was ich nicht mehr glaube, zumindest seitdem ich „The Millionaire Fastlane“ gelesen habe, sind die Aussagen die den Immobilienkauf zur Vermietung als „heilgen Gral“ um reich zu werden wirken lassen. Denn der Autor wird einen nicht unerheblichen Teil seines Geldes wohle eher mit seinen Produkten rund um das Investieren in eben diese verdient haben 😉 Trotzdem lässt sich natürlich unbestreitbar festhalten, dass man mit Immobilien ein beträchtliches Vermögen aufbauen kann, allerdings nur wenn man mindestens 10-20 Jahre Zeit und Nerven mitbringt und nicht direkt am Anfang etwas schief geht.

Das Buch wiederholt sich zwar oft selbst und präsentiert immer wieder die gleichen Kernaussagen, aber das empfand ich nicht als störend. Dadurch haben sich diese immerhin besser eingeprägt.

Tobias Langner

Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

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