OpenSUSE mit dd lauffähig klonen

Als Backup eines OpenSUSE-Servers habe ich diesen einfach mit dd komplett gesichert. Das einzige unschöne war, dass sich dieses Image auf einer anderen Platte bzw. in einem anderen System nicht mehr starten ließ. Schuld am Start im sog. Emergency-Mode sind die nicht mehr passenden Einträge in der Datei fstab nach dem Klonvorgang, die an die ID’s der alten HDD gebunden sind:

Diese können durch die sog. UUID’s, die über das Kommando „blkid“ abgerufen werden, ersetzt werden:

Alternativ können in die fstab auch die Plattenbezeichnungen wie sda1, sdb2, etc. eingesetzt werden. Dies birgt aber die Gefahr, dass beim Erweitern mit einer anderen Platte oder beim Umstöpseln von Platten die Zuordnung nicht mehr hinhaut. im Beispiel sehe diese Konfiguration so aus:

Diese Schritte erledigt man am besten bereits vor einem Klonvorgang der Linux-Platte. Sollte man es aus dem Emergency Mode bzw. vom Rescue System aus machen kann man den, zumindest für mich, gewöhnungsbedürftigen VIM als Editor nutzen.

Zur Bearbeitung die Datei in VIM öffnen:

VIM-Bedienungshilfe:
– ESC um aus dem Bearbeitungsmodus herauszukommen
– : tippen um einen Befehl abzugeben
– w! tippen für geforcetes Write
– q für Beenden von VIM

Der nette Nebeneffekt dieser Anpassung ist, dass die Einträge nun auch nach erneutem Klonen mit dd nicht mehr angepasst werden müssen und das System auf jeden Fall die Platten finden wird!

 

Weitere Informationen zur fstab:
http://wiki.ubuntuusers.de/fstab

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