Kritik an der Rufnummern-Wiederverwertung

Vergangene Woche habe ich, aufgrund eines guten Angebotes, einen neuen Handyvertrag abgeschlossen. Da mir die Rufnummern-Mitnahme die 25€ nicht wert gewesen ist, habe ich mir eine neue Nummer geben lassen. Das war anscheinend nicht die klügste Entscheidung. Entgegen meinem bisherigen Glauben daran, dass eine einmal vergebene Rufnummer nicht neu vergeben wird, wurde ich eines Besseren belehrt.

whatsapp-nummerNach Einrichtung der neuen Sim-Karte befand ich mich bei WhatsApp auch direkt in 2 Gruppen an die ich mich nicht entsinnen konnte, die ich aber angeblich selbst gegründet habe. Plötzlich schrieben mich auch 3 Leute an, die ich nicht kenne. Sogar der Bruder des Rufnummern-Vorbesitzers! Dieser hat anscheinend seinen Account nicht unschädlich gemacht bzw. seine Rufnummer in WhatsApp nicht portiert.

Kurz recherchiert fand ich heraus, dass Rufnummern laut User-Erfahrungsberichten bereits 30 Tage nach einer Kündigung wieder neu vergeben wurden. Was soll denn sowas? Nicht nur, dass man eventuell eine Nummer zugeordnet bekommt die überall im Internet stehen könnte und andauernd von Telefon-Terror-Anrufen heimgesucht wird. Auch für die Strafverfolgung muss dies meiner Meinung nach ein Problem darstellen, wenn Rufnummern desöfteren den Besitzer wechseln.

Grund an der Problematik ist wohl die „Rufnummernknappheit“. Aber hätte man sowas nicht eigentlich verhindern können indem man irgendwann die Reißleine zieht und jeder Person 2 bis 3 Rufnummern fest zuordnet und das Anbieter-unabhängig?

Quellen und Infos:
http://www.billiger-telefonieren.de/mobilfunk/alte-handynummer-neuvergabe_138488.html
https://telekomhilft.telekom.de/t5/Vertrag-Rechnung/Wann-werden-Rufnummern-neu-vergeben-Anrufe-von-fremden-Menschen/td-p/186883

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