Wenn der PC vor Hitze eingeht

Bereits am vorigen Wochenende ist mein PC desöfteren einfach hängen geblieben oder hatte einen Bluscreen. Nun funktioniert aber meistens nicht einmal ein Kaltstart. Der Bildschirm bleibt schwarz und die Lüfter drehen hoch. Nach Aus- und Wiedereinschalten startet der PC wieder. Allerdings gingen dabei bereits zum dritten Mal die Bios-Einstellungen verloren. Aufgrund der 30 °C (Trend aufwärts) im Computerzimmer habe ich nun einmal die Temperaturen der CPU beobachtet. Früher habe ich dies regelmäßig überprüft, aber seitdem ich arbeite gerät so etwas in Vergessenheit. Deshalb wundert mich das Verhalten des Rechners nicht, wenn bei nur geöffnetem Bios schon 71 °C erreicht werden. Allerdings lief der PC vorher einige Zeit und wurde nach einem Absturz neu eingeschaltet. Im Betrieb, mit aktiviertem Cool ’n‘ Quiet, erreicht die CPU aber ohne wirkliche Last auch schon 50 °C.

So sah es im Rechner aus:

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Der Kühler hat sich mit Staub vollgesetzt.

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Genauso sah es auf dem Mainboard aus.

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Die Wäremeleitpaste hat sich auch ein bisschen verklebt, war auch 2,5 Jahre lang nicht erneuert worden.

Zum Entfernen des Staubs und den Wärmeleitpasten-Resten kann man ein solches Watte-Pad und ein Wattestäbchen ganz gut verwenden, für die Kühlerrippen tut es eine ausgediente Zahnbürste:

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Des Weiteren nutze ich noch ein Aufsatz-Set für den Staubsauger. Beim Einsatz eines Staubsaugers ist aber auf jeden Fall darauf zu achten diesen nicht zu stark einzustellen und dass sich die PC-Lüfter nicht drehen.

Beim Auftragen der neuen Wärmeleitpaste sollte man nur einen kleinen Klecks verwenden und die CPU nicht in der Paste ertränken. Die Paste verteile ich auch mit einem Wattestäbchen. Allerdings habe ich auch Videos gesehen, in denen dafür eine Scheckkarte verwendet wurde.

Die Temperaturen sehen jetzt auch wieder ganz ordentlich aus:

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Tobias Langner

Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

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