Netzwerk dokumentieren mit einfachen Mitteln

In diesem Beitrag möchte ich zeigen wie man eine meiner Meinung nach recht übersichtliche Netzwerkdokumentation mit einfachen Mitteln erstellen kann. Hierzu nutze ich im Normalfall MS Visio, falls der Arbeitgeber dieses einsetzt, ansonsten das kostenfreie yEd. Mit diesem kann man ähnlich gute Ergebnisse erzielen.

 

Netzwerke darstellen

Um die einzelnen Netzwerke voneinenander abzugrenzen nutze ich gerne eine farbliche Markierung, entweder durch eine Umrandung um einen gesamten Bereich oder wie hier in Visio mit Boxen, bei denen ich Daten wie den Netzwerk-IP-Bereich und die Subnetzmaske gerne direkt in eine Überschrift packe:

 

Firewall und Router

Im nächsten Schritt würde ich die Verbindung der einzelnen Netze durch die Firewall und die Anbindung ans Internet dokumentieren. Dies könnte dann wie folgt aussehen:

Um die Dokumentation schön ausführlich zu machen, sollte man die verwendeten Gerätemodelle und vielleicht sogar die Firmware-Version niederschreiben. Allerdings muss man hier dann natürlich die Versionsnummer öfters anpassen, da das ganze ja sonst keinen Mehrwert bietet 😉

Das Netzwerk könnte man auch so mit Hilfe des „Ethernet“-Shapes angeben, wie es eigentlich damals immer gemacht wurde. Da ich aber die Geräte aus dem Intranet in der Box eintragen werde, benötigt man dieses Shape in meiner Form der Dokumentation eigentlich nicht, denn durch die farbliche Markierung der Box und die Überschrift wird ja sofort deutlich in welchem Netzwerk sich die Geräte befinden:

Sinn macht dieses Etehrnet-Shape eigentlich nur bei einem sehr „überschauberen“ Netzwerk, wo an jedem Netzwerk nur 2-3 Geräte angebunden sind. In allen anderen Fällen finde ich dies persönlich sehr unübersichtlich und auch in Visio z. B. sehr unpraktisch, wenn man die Symbole hin- und herschiebt und die Linien immer neu ausgerichtet werden. Wer so etwas schon mal mit Visio erstellt hat, sollte das kennen.

 

Da das ganze Thema noch etwas mehr Platz beanspruchen wird und es schon recht spät ist, mache ich daraus eine kleine Artikelserie. Im nächsten Artikel geht es dann um die Darstellung der (virtuellen) Server, Clients, etc.

 

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