Automatischer Download der Datenbank-Backups

Für das automatische Backup der SQL-Datenbanken bei All-Inkl aus dem letzten Beitrag fehlt nun noch ein automatischer Download der auf dem Server abgelegten Backups, damit diese nicht von der Daten-Verfügbarkeit des Providers abhängen. Da ich seit geraumer Zeit Filezilla nutze, für welches es leider keine Automatisierungs-Möglichkeiten gibt und mir die Templates mit Powershell für den einfachen Download von ein paar Dateien etwas überdimensioniert aussahen, habe ich das ebenfalls kostenlose WinSCP, welches über ausreichende Scripting-Möglichkeiten verfügt, dafür genutzt. Vorhandene Verbindungsdaten aus Filezilla lassen sich beim Start von WinSCP importieren, was ich der Einfachheit halber genutzt habe.

Die gespeicherten Verbindungsdaten können in einem Skript leider nicht verwendet werden. Wenn man WinSCP manuell über die Kommandozeile benutzt kann man zum Öffnen einer Verbindung einfach den Session-Namen angeben, unter dem die Daten gespeichert sind, z. B.:

Dazu habe ich auch einen Thread im WinSCP-Forum gefunden. Vermutlich wurde die Nutzung des Session-Namens für Skripte grundsätzlich deaktiviert, weil diese aus Sicherheitsgründen nicht empfohlen wird. Für mich nicht ganz nachvollziehbar, denn rein aus Sicherheitsgründen ändert sich nichts, da deshalb im Skript die Zugangsdaten direkt hinterlegt werden müssen. In WinSCP lässt sich dafür recht einfach eine sogenannte Session-URL generieren:

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Tobias Langner
Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

Achtung: Für die Richtigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen, Skripte, etc. übernehme ich keine Gewähr. Deren Nutzung geschieht ausdrücklich auf eigene Gefahr!

Automatisches Datenbank-Backup mit Cronjobs bei All-Inkl

Wenn man eine Website/Web-Applikation betreibt, die auf eine SQL-Datenbank zurückgreift, macht es definitiv Sinn regelmäßig automatisiert eine Sicherung der Datenbank anzulegen. Nicht nur als Schutz, falls man selber etwas zerlegt, sondern natürlich auch falls z. B. ein Update des verwendeten CMS fehlschlägt oder ein Hacker es schafft die Datenbank zu löschen.

Wenn man seinen Webspace bei All-Inkl hat sind Cronjobs ab dem PrivatPlus-Paket inklusive. Als erstes sollte man unter einer der vorhandenen Domains einen per htaccess mit Passwort geschützten Ordner namens „intern“ oder dergleichen anlegen. Dieser Ordner ist dann am besten nur für Skripte die als Cronjob genutzten werden zu verwenden. Auf die Einrichtung gehe ich an dieser Stelle nicht ein. Für die Ablage der Backup-Dateien habe ich einen Ordner namens „backups“, mit entsprechenden Schreibrechten, außerhalb der Ordner der einzelnen Domains angelegt. Dieser ist also nur per FTP zu erreichen.

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Tobias Langner
Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

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Einfaches inkrementelles Backup

Für die inkrementellen Zwischensicherungen bis zur nächsten Voll-Sicherung nutze ich nun unten angehangenes Skript. Es sichert mit Hilfe des, bei der letzten Voll- oder Zwischensicherung zurückgesetzten, Archiv-Attributs nur die seit dem geänderten und neu erstellten Dateien. Zusätzlich schreibt es die Pfade aller aktuell in den Quell-Ordnern vorhandenen Dateien in eine Textdatei. Diese könnten bei einer Wiederherstellung genutzt werden, um gelöschte Dateien aus dem letzten Voll-Backup zu löschen und somit den exakten Zustand wieder herzustellen. Am Ende wird die inkrementelle Sicherung in meinen OneDrive-Ordner gezippt und automatisch hochgeladen. Beim nächsten vollen Backup sind die bis dahin erstellten Zip-Archive allerdings nicht mehr wirklich brauchbar, da man bei der Vorgehensweise aus meinem anderen Beitrag das zugrunde liegende Voll-Backup immer wieder überschreibt.

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Tobias Langner
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Einfache Außer-Haus-Sicherung

Eine einfache Außer-Haus-Sicherung auch für zuhause sollte man haben, gerade wenn man wichitge Projektdaten hat oder sei es nur für die Familienfotos. Damit ist man auch schon besser aufgestellt als sehr viele kleine und mittelständische Unternehmen 😉

Für die einfache Außer-Haus-Sicherung werden 2 externe Festplatten oder 2 interne Festplatten, die man über einen Adapter anschließen kann, benötigt. Auf beide Festplatten kommt ein Voll-Backup, am besten in einem verschlüsselten Container. Ich benutze dafür immer noch TrueCrypt, auch wenn die Entwicklung eingestellt worden ist. Um Zeit zu sparen kann man das Voll-Backup auf der ersten Platte in einem Container anlegen und diesen dann einfach auf die zweite Platte kopieren.

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Tobias Langner
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Eigener FTP-Server mit ProFTPd unter Ubuntu

Für die Übertragung unkritischer Daten ist es manchmal ganz praktisch einen eigenen FTP-Server zu haben, auch wenn diese in Zeiten von DropBox und anderem Cloudspeicher in der Handhabung etwas „eingestaubt“ sind.

Als erstes sollte man dem Server eine feste IP-Adresse geben, worauf ich hier nicht näher eingehe. Mit dem üblichen apt-get-Befehl lässt sich danach ProFTPd installieren:

bzw.:

Wenn die Server-Performance nicht geschont werden muss, kann man dabei ruhig den Servermodus auswählen:

In der Konfigurationsdatei proftpd.conf unter /etc/proftpd kann man einen eigenen Namen festlegen, unter welchem sich der FTP-Server meldet:

Diese Konfiguration erweitert man um folgende Zeilen bzw. kann die vorhandenen Kommentare dafür nutzen:

Dadurch legt man fest, dass sich nur Benutzer anmelden können, für die es hinterlegte Login-Daten in der Datei ftpd.passwd gibt. Zusätzlich werden diese in ihrem dort ebenfalls hinterlegten Home-Verzeichnis „eingesperrt“ und können nicht in eine höhere Ebene wechseln.

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Tobias Langner
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Windows 10 zu langsam: Cortana (fast) abschalten

Auf einem Notebook mit Windows 10, welches nur für leichte Bürotätigkeiten genutzt werden soll, war die Festplatte dauernd ausgelastet, obwohl diese sogar 7200 Umdrehungen pro Minute hat. Dementsprechend dauerte das Starten von Anwendungen recht lange. Die restliche Ausstattung des Notebooks ist eigentlich ausreichend (ein älterer i5 und 4 GByte RAM). Deshalb habe ich zum Test mal Cortana soweit es geht deaktiviert. Das Ergebnis: Nach dem Systemstart und dem Starten der Hintergrundanwendungen, wie z.B. dem Antivirenprogramm, geht die Festplattenauslastung auf 0% runter!

Um Cortana los zu werden muss man in Windows 10 Pro die Gruppenrichtlinien nutzen. Im Gruppenrichtlinien-Editor navigiert man unter den Punkt „Computerkonfiguration“ > „Administrative Vorlagen“ > „Windows-Komponenten“ > „Suche“ und kann dort Einstellungen zu Cortana vornehmen:

Am wichtigsten ist der Punkt „Cortana zulassen“. Dieser muss auf jeden Fall deaktiviert werden! Leider wird man Cortana dadurch nicht komplett los. Ein Prozess, der im Durchschnitt 40 MByte RAM verbraten hat, läuft immer noch im Hintergrund mit. Diesen abzuschießen hat auch keinen Sinn, da er immer wieder neu gestartet wird 🙁

Wer Cortana unter Windows 10 Home deaktivieren muss findet hier die Vorgehensweise:
http://praxistipps.chip.de/windows-10-cortana-deaktivieren-so-gehts_42072

Tobias Langner
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WSUS und der Fehler 80243004

Eine der Freuden des Admin-Jobs ist es, ab und zu, sonntags Windows-Updates einzuspielen und Server neu zu starten 😉

An sich eine einfache Aufgabe, wenn der Windows-Update-Dienst nicht so eine zickige Anwendung wäre, welche wirklich merkwürdige Bugs hat. So ließ sich auf einem Server 2008 R2 kein Update mehr einspielen. Auch nicht nach mehreren Suchvorgängen und einem Server-Neustart:

Die Lösung, die bei diesem Fehlercode bei mir geholfen hat, ist wirklich bescheuert. Man musste die Benachrichtungen des Windows-Update-Dienstes in der Taskleiste wieder einschalten!

Quelle:
https://technikblog.rachfahl.de/losungen/windows-update-fehler-80243004/

Tobias Langner
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