WordPress: Kommentarfunktion für die DSGVO kastrieren

Da die IP-Adresse eines Seitenbesuchers auch in die Kategorie „Personenbezogene Daten“ fällt, ist es nicht nur bei Google Analytics oder Piwik verboten diese langfristig zu speichern. Ebenfalls die Kommentarfunktion in WordPress speichert standardmäßig die IP-Adresse eines Kommentators. Im Regelfall hat man allerdings sowieso nichts von der gespeicherten IP-Adresse. Vermutlich könnte man diese nur gebrauchen, wenn eine Spam-Attacke oder dergleichen auf den Blog läuft, um diese IP vom Weiteren Kommentieren abzuhalten. Wenn man die Kommentare vor der Veröffentlichung allerdings eh selber auf den Inhalt prüft, was anzuraten ist, so hat man sowieso keinen Nutzen mehr von den IP-Adressen. Vorstellbar wäre für mich noch, dass man diese bei einer Anzeige, wegen Hass- oder rechtsradikaler Kommentare, verwenden könnte. Am einfachsten und rechtlich am saubersten ist es aber wohl nun die IP-Adresse einfach nicht zu speichern und ungewünschte Kommentare einfach zu löschen.

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