Adobe Premiere mit Grafikkarte beschleunigen und 4K-Videos auf altem Computer schneiden

Da nun auch 4K-Videos mit unseren betagten Workstations bearbeitet und encodiert werden sollen, wurde ein Upgrade der Hardware letztendlich unumgänglich.

Für Videos, die nicht viel Bearbeitung erfordern und somit keine große Anforderungen an den Rechner stellen ist es tatsächlich kein Problem die betagte Hardware einzusetzen. Sofern man für den Export auch kein komprimiertes Format, sondern DNxHD nutzt, ist zwar die Videogröße astronomisch, aber es dauert nicht lange um ein solches 4K-Video zu exportieren. Wie bereits in meinem anderen Artikel zur Encoding-Beschleunigung beschrieben ist dies für den Upload auf Youtube brauchbar, solange man die Dateigröße von 128 GB nicht überschreitet. Da allerdings auch recht lange Videos, die auch mit Blenden etc. stark gerendert werden müssen auf Youtube landen sollen, ist genügend Leistung beim Rendern und auch eine Komprimierung unumgänglich.

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Adobe Premiere: Encoding ist zu langsam? Wie beschleunigen?

Video-Encoding is schon immer, auch auf leistungsstarken Computern, eine absolut Performance-hungrige Aufgabe. Nicht zuletzt weil im Laufe der Jahre auch die gewünschte Ausgabe-Auflösung zeitgleich mit der gestiegenen Leistung mitgewachsen ist. Soweit ich mich zurückerinnern kann, war der Export eines Videos immer eine langwierige Aktion. Immerhin dann, wenn die Qualität und die Dateigröße passen sollen.

Für das Exportieren eines einstündigen Videos können auf unseren etwas betagten HP Z210 Workstations (Intel i7 2600, 32 GByte DDR3 Ram, SSDs, nVidia GeForce 9800GT / nVidia Quadro 2000) je nach verwendeten Effekten, Schnitten und Spurenanzahl in 1080p schon einmal 8 Stunden bei 30 fps oder in auch gerne 16 Stunden bei 60 fps vergehen.
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