Schluss mit BingeWatching und anderem Quatsch

Wenn man etwas in seinem Leben erreichen will, wie z. B. den Aufbau eines eigenen Businesses, dann muss man sich irgendwann von unguten Angewohnheiten trennen. Eigentlich hatte ich es schon mehrfach vor, aber bin doch immer wieder eingeknickt. Die Rede ist davon zukünftig keine Zeit mehr mit Serien und Filmen zu verschwenden.

Bereits vor einigen Jahren habe ich mir auf der netten Webseite http://tiii.me/ grob überschlagen anzeigen lassen, wieviel Lebenszeit ich alleine schon mit Serien gucken in den Wind geschossen habe.

Ich habe 30 Serien hinzugefügt, einige davon sogar mehr als zwei mal. Herausgekommen sind etwa 92 Tage! Eine sehr traurige Bilanz und das schon, obwohl sie mitnichten vollständig sein wird.

Da dort einiges fehlt, werden das wahrscheinlich weit mehr als 100 Tage sein…

Zusätzlich dazu kommen noch Filme und sonstiger Schrott, den man mal so im Fernsehen geschaut hat. Die genaue Summe möchte ich wahrscheinlich gar nicht wissen. Alleine für die Filme werden es von heute bis zu meinem 16. Lebensjahr zurückgerechnet wohl so 2028 Filme gewesen sein (inkl. mehrfach angesehenen), wenn ich von 3 Filmen pro Wochenende ausgehe. Dies ist aber auch mitnichten der richtige Wert, da ich gerade zur Schulzeit noch wesentlich mehr und auch unter der Woche geschaut habe. Dafür ist es in den letzten Jahren stark zurückgegangen, aber das wird das ganze wohl nicht wirklich ausgleichen. Bei durchschnittlich 1,5 Stunden pro Film entspräche das auch gut 127 Tagen! Der ganze Kram aus der Kindheit, so ca. vor dem 16. Lebensjahr, ist hier noch nicht mal berücksichtigt!

Nur mit diesen beiden Werten käme ich schon auf 219 Tage Serien und Filme schauen. Wenn man von einem 8 Stunden-Arbeitstag ausgeht entspräche das 657 Arbeitstagen bzw. 5256 Arbeitsstunden! Zeit in der man ein Nebengewerbe aufbauen, Fremdsprachen lernen, das Perpetuum Mobile bauen oder andere sinnvolle Dinge hätte machen können. Und ich gehe davon aus, dass die Zahl wahrscheinlich mindestens verdoppelt werden muss um nur annähernd den richtigen Wert zu erhalten.

Und wozu schaut man das ganze überhaupt? Im Endeffekt schaut man sich andere Menschen an, die einfach nur das Leben von Menschen, die es gar nicht gibt, spielen! Und dann identifiziert man sich aus irgendeinem Grund mit irgendwelchen (Anti-)Helden aus der Serie und letzt endlich ist es irgendwann vorbei. Oftmals findet man das Ende abgrundtief schlecht und hätte gerne seine Zeit zurück. Nach ein paar Jahren hat man dann eh vergessen wie genau die Serie abgelaufen ist und dann schaut man sie vielleicht sogar nochmal, weil sie doch so gut gewesen ist. Was für eine Zeitverschwendung.

In Zukunft möchte ich Filme und Serien wenn überhaupt nur noch schauen, wenn dies z. B. bei einem Filmeabend in Gesellschaft sein soll. Das wird sich dann aber auf wenige Stunden im Jahr reduzieren.

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