Erfahrungsbericht zur Klausur: Imperative Programmierung

Die Klausur hatte es für mich schon in sich. Leider sollte man sich nicht auf das Lernen mit alten Klausuren verlassen. Die alten Klausuren beinhalteten jeweils 6 Aufgaben, von denen alle ungefähr auf gleichem Level waren. Darunter waren auch meist 2 Aufgaben zur Qualitätssicherung. Deshalb habe ich mich zuletzt noch relativ viel mit Kontrollflussgraphen, Anweisungs-, Zweigüberdeckung, Boundary Interior-Test etc. beschäftigt. Leider war dies für die Klausur völlig umsonst, da dort 4 verhältnismäßig anspruchsvollere fast reine Programmier-Aufgaben gestellt wurden. Dass die Klausuren nun immer so gestellt werden habe ich leider erst zu spät in der Newsgruppe gelesen.

Die dritte Aufgabe bzgl. linearer Listen war ganz schön verwirrend und ist laut einiger Meinungen in der Newsgruppe auch eigentlich „unlösbar“. Ich bin gespannt was dabei rauskommt. Da 12 von 24 Punkten reichen stehen die Chancen gut trotz einiger Patzer bestanden zu haben.

Erste Klausur

Morgen schreibe ich meine erste Klausur nach 1,5 Jahren. Es ist ein etwas merkwürdiges Gefühl. Da ich mit Mathe bisher nicht all zu weit gekommen bin versuche ich mich an der Klausur zum Kurs „Einführung in die imperative Programmierung“. Für diesen Kurs habe ich sehr viel gemacht und ich denke, dass die 50% der Punkte erreichbar sein sollten. Bis ins tiefste Detail beherrsche ich die Kursinhalte allerdings nicht, sodass ich dort auch nach der Klausur noch weiter machen werde. Für das nächste Semester werde ich versuchen alles was ich mache auf diesem Blog zu dokumentieren und die Fehler die ich bisher gemacht habe zu vermeiden. Eventuell helfen die Zusammenfassungen oder Lösungen zu Problemen mit denen ich Stunden zu gebracht habe dann dem ein oder anderen der auch daran zu knabbern hat 🙂

Aufgaben-Organisation

Momentan läuft es bzgl. der Erledigung aller anliegenden und insbesondere aller wichtigen Aufgaben nicht so gut. Deshalb habe ich mir aus einem Karton eine Seite herausgeschnitten und versuche nun Aufgaben auf Post-It-Zetteln mit einer Aufwandsschätzung in Stunden unterzubringen. Einige Exkursionen, die zwar interessant klingen aber nicht klausurrelevant sind, habe ich direkt auf „Später“ verschoben. Ich werde das im Laufe der Zeit ein bisschen verfeinern. Etwas angelehnt ist das Ganze am Scrum-Verfahren, das ich von der Arbeit kenne.

aufgabenboard

EDIT: Für mich hat sich eine solche Art der Organisation leider nicht befürwortet. Irgendwie wirkte es eher erdrückend so einen Berg von Aufgaben vor sich zu sehen. Anscheinend ist mir eine ungewisse Menge an anfallenden Aufgaben lieber. Denn so habe ich nicht das Gefühl, dass sich das Anfangen einer Aufgabe nicht lohnt, weil es sowieso nicht zu bewältigen sei.

Zwischenbericht

Momentan hänge ich etwas durch. Leider auch bedingt durch die Entnahme von 2 Weisheitszähnen. Wenn man einmal richtig raus ist wird es von Tag zu Tag schwieriger sich zu motivieren wieder etwas zu tun.

Mathe: Die Ergebnisse für die erste Einsendeaufgabe waren relativ positiv. Immerhin habe ich ganze 49 von 60 Punkten erreicht. Aus Zeitmangel habe ich bei der zweiten Einsendeaufgabe schon 2 Aufgaben nicht bearbeitet gehabt. Auf die Ergebnisse warte ich noch. Die dritte Einsendeaufgabe habe ich gar nicht bearbeitet und auch nichts eingeschickt. Für die vierte sieht es nun leider auch nicht besser aus, da mir gut eine ganze Woche verloren gegangen ist -.-

Programmieren: Der Kurs läuft definitiv besser als der Mathe-Kurs. Da hier die Punkte für die Einsendeaufgaben wichtig für die Klausurzulassung sind schlönze ich hier auch lieber nicht herum. Die erforderlichen Mindestpunktzahlen für die Klausurzulassung habe ich aber sogut wie sicher. Lediglich ein paar blöde Fehler haben mich einige Punkte gekostet.

Was ich auf jeden Fall wieder vernünftig einführen muss ist das Schreiben von Zusammenfassungen und die Veranschaulichung von vielen abstrakten Sachverhalten mit eigenen Beispielen und Grafiken. Leider habe ich das schon im Abitur nicht mehr gemacht. Einer der größten Fehler und einer der Gründe warum ich bei vielen Dingen den Anschluss verpasst und auch nicht wieder ins Thema reingefunden habe.

Ich habe mir einiges an Literatur zur Steigerung der Lernfähigkeit und vor allen Dingen zu Lerntechniken und -strategien besorgt. Viele der Techniken und Tipps klingen sehr sinnvoll und ich werde diese nach Möglichkeit direkt für die Studieninhalte nutzen. Leider wird einem in 13 Jahren Schule und 2,5 weiteren Jahren Berufsschule kein auf den eigenen Lerntyp angepasstes Lernverhalten beigebracht. Eine Schande wieviel Wissen so schon relativ kurz nach der Wissensvermittlung ins Nichts verschwunden ist.

Mathe Kurseinheit 2

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So heute habe ich die 2. Einsendeaufgaben eingeworfen. Leider hänge ich schon hinter meinem eigenen Zeitplan zurück und habe dies mal auch nicht alle Aufgaben bearbeitet. Dafür konnte ich aber schon einmal die Lösungen der ersten Einsendeaufgaben abrufen und schein da wenigstens viel richtig gemacht zu haben.

Erste Einsendeaufgaben für Mathe versandfertig

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So, mal sehen ob wenigstens ein bisschen was davon richtig gelöst ist 😀

Unboxing: Fernstudiums-Unterlagen

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Zwar habe ich das Material für den Kurs zur Programmiereinführung schon vorliegen gehabt und bearbeite die Mathe-Sachen schon über das Onlineportal, aber nun kann ich mir den schönen Haufen, den ich mir antue, auf den Schreibtisch knallen 😀

Zugelassen fürs Fernstudium

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Da ich nicht noch länger warten wollte bis ich irgendwann vielleicht die Entscheidung fälle ob ich noch ein Studium anfangen soll, habe ich mich einfach eingeschrieben. Bin schon gespannt wie es wird 🙂