Ab und zu ein Inspirationstag

Ab und an lese ich auf dem englischsprachigen Blog von Steve Pavlina zum Thema „Persönlichkeitsentwicklung“. In einem der aktuellen Beiträge geht es um einen sogenannten „Inspirationstag“.

Was ist damit gemeint? Hauptsächlich soll es an einem Inspirationstag darum gehen aus den, bei mir auch stark auftretenden, Ablehnungsmustern gegenüber neuen Tätigkeiten, die man evtl. aber schon immer gerne machen wollte, für zumindest einen Tag auszubrechen.

Man soll sich für diesen einen Tag eine Sache raussuchen die man gerne einfach mal ausprobieren möchte. Selbst wenn man eigentlich schon genug zu tun hat oder genug Freizeit-füllenden Hobbys nachgeht, soll man für diesen einen Tag einfach aus dem üblichen Muster ausbrechen. Dabei soll man die sonst geläufigen Ausreden wie „Dafür habe ich eigentlich gar keine Zeit“, „Ich fang das ein anderes Mal an“ oder „Da kommt eh nicht viel bei rum“ einfach mal bei Seite lassen.

Ziel ist es auch nicht an diesem einen Tag ein brauchbares Ergebnis in dem ausgesuchten Tätigkeitsfeld zu produzieren. So soll am Ende des Tages z.B. kein Nr.1-Hit entstanden sein wenn man sich beispielsweise für das Erlernen eines Musikinstruments entschieden hat oder keine Erfolgs-App wie Flappy Bird falls man beginnt etwas zu programmieren.

Das Ergebnis kann ruhig „für die Tonne“ sein, solange man einfach nicht von vorne herein davon ausgeht, dass nichts dabei rum kommt etwas neues auszuprobieren. Wenn man zurückdenkt war man bei den meisten Sachen mitnichten so gut wie nun nach all den Jahren. Etwas neues zu wagen hilft vielleicht auch anderen Interessen oder Hobbys wieder etwas mehr auf die Sprünge. Ich denke ich werde nachher einfach mal wieder ein Bild malen. Das wollte ich eigentlich wöchentlich machen, hab es dann aber nun schon seit bestimmt 2,5 Jahren nicht mehr weiterverfolgt. Eigentlich schade.

zum Originalartikel in Steve’s Blog

Tobias Langner

Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

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