Warum kein VDSL geht obwohl der Verteiler es kann

Nach viel Hin und Her scheint es aussichtslos eine schnellere Anbindung als die bisherige 16 MBit-Leitung zu bekommen und das obwohl unser Verteilerkasten definitiv ausgebaut worden ist. Die Telekom hat es sich auch nicht nehmen lassen dafür im vergangenen Jahr groß Werbung zu machen und auf alle Kästen die hässlichen pinken Werbebanner zu spannen. Man hat uns sogar deshalb angerufen und uns die schnellere Leitung angeboten. Schade nur, dass man dann erst herausgefunden hat, dass wir über einen sogenannten „Indoor DSLAM“ angebunden sind. Das bedeutet man ist über einen Port in der Vermittlungsstelle angebunden. Für VDSL, also Geschwindigkeiten jenseits von 16 MBit, müsste man aber über „Outdoor DSLAM“, einen Port direkt im Verteilerkasten, angebunden sein. Super. Da sich daran laut den technikern auch nichts ändern wird, ist das ganze wie immer auf Eis gelegt.

Würde man in Österreich wohnen hätte man hingegen kein Problem beim Ableger eines ehemals deutschen Staatsunternehmens eine LTE-Flatrate OHNE Volumen-Begrenzung, also eine wirklich vollwertige Flatrate, zu einem absoluten Hammerpreis zu bekommen: http://www.t-mobile.at/internet-zuhause-myhomenet/

Selbst die 16 MBit-Leitung ist hier teurer als der LTE-Lite Tarif! Die Kündigung an die Telekom ist deshalb raus, für 16 MBit gibt es auch günstigere Anbieter -.-

Tobias Langner
Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

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