Ziel: Finanzielle Unabhängigkeit

So, endlich konnte ich mich dazu durchringen den Perfektionismus etwas beiseite zu schieben und einfach mal ein paar Dinge, die ich schon länger aufschiebe, zu machen. Deshalb folgt jetzt auch dieser Artikel zum Thema „Finanzielle Unabhängigkeit“. Read more

Tobias Langner
Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

Achtung: Für die Richtigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen, Skripte, etc. übernehme ich keine Gewähr. Deren Nutzung geschieht ausdrücklich auf eigene Gefahr!

Steuererklärung – bis wann?

Eigentlich wollte ich das alles schon erledigt haben und nun ist heute doch schon der 31.05 und ich habe eigentlich gar nichts für die Steuererklärung fertig. Auf diese Aufgabe wird man, wie auf so vieles anderes Wichtiges, in unserem Bildungssystem auch wirklich super vorbereitet. Zum Glück habe ich letztens herausgefunden, dass das für mich völlig egal ist. Denn es hat gar nicht jeder die Pflicht eine Steuererklärung zu machen bzw. diese pünktlich abzugeben. Zumindest in dem recht einfachen Fall, dass man nur normaler Angestellter ist und keine besonderen Leistungen oder Nebeneinkünfte erzielt hat. Zur Veranschaulichung habe ich mir wieder ein nettes Flow Chart gemacht. Allerdings ist dieses absolut unvollständig und wirklich nur für einen ganz einfachen Fall geeignet. Bei einer besonderen Situation sollte man sich darauf nicht verlassen! So gibt es natürlich viele Ausnahmen, die ich für meinen Fall nicht berücksichtigt habe.

Steuererklärung

Weitere gute Infos habe ich z.B. hier gefunden:
http://www.steuertipps.de/steuererklaerung-finanzamt

Tobias Langner
Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

Achtung: Für die Richtigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen, Skripte, etc. übernehme ich keine Gewähr. Deren Nutzung geschieht ausdrücklich auf eigene Gefahr!

Steuerrückerstattung für die Erstausbildung?

Ein Thema mit dem sich mit Sicherheit jeder Arbeitnehmer irgendwann auseinandersetzt ist die Steuererklärung, mit der man versuchen kann Geld vom Staat zurückzubekommen.

Ich habe viel recherchiert und teilweise sehr widersprüchliches gelesen, in Bezug auf die Frage ob man Ausgaben die während der ersten Berufsausbildung entstanden sind  rückwirkend von der Steuer absetzen kann, wenn man in den Ausbildungsjahren noch keine Lohnsteuer zahlen musste. Dies müsste ich für die Ausbildungszeit nämlich machen. Leider hat die Bundesregierung diesem Vorhaben einen Riegel vorgeschoben, da man in der Erstausbildung entstandene berufliche Aufwendungen nicht als sog. „vorweggenommene Werbungskosten“ mit ins anschließende Berufsleben „rüberziehen“ kann. Anders formuliert: Auf den Kosten bleibt man im Regelfall sitzen -.-

Diesbezüglich habe ich mir selber mal ein Flow Chart erstellt. Vllt. hilft es dem ein oder anderen der auch bzgl. dieser Thematik recherchiert etwas weiter:

steuer

Grundsätzlich kann man also für die Ausbildungszeit nur etwas wiederbekommen, wenn man Lohnsteuer zahlen muss, also bereits relativ gut verdient. Die Möglichkeit die Ausgaben als sog. „Sonderausgaben“ abzusetzen bringt einem an dieser Stelle gar nichts. Denn die Sonderausgaben haben nur in dem jeweiligen Kalenderjahr Bewandnis und können ebenfalls nicht für spätere Jahre in denen man Lohnsteuer zahlt herangezogen werden. Zahlt man keine Steuern verpuffen diese ebenfalls, ohne dass man etwas zurückbekommt.

Es soll ansosnten lediglich noch möglich sein Ausgaben in Form eines „Verlustvortrags“ geltend zu machen, sofern man ein Minus in der Ausbildungszeit eingefahren hat, also für seine Ausbildung „draufgezahlt“ hat. Wenn das bei jemandem der Fall sein sollte ist bei einer Ausbildung im Dienstverhältnis aber sowieso ordentlich was daneben gegangen…

Tobias Langner
Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

Achtung: Für die Richtigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen, Skripte, etc. übernehme ich keine Gewähr. Deren Nutzung geschieht ausdrücklich auf eigene Gefahr!

Wohnungssteuer nicht zahlen gescheitert

Heute kam ein weiteres Schreiben der GEZ, mittlerweile auch bekannt unter dem Namen „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“. Der ursprüngliche Plan, es mit einer Befreiung bei meiner Freundin aufgrund von BAB zu versuchen und sie gleichzeitig bei mir als Zahler anzugeben, ist gescheitert. Wer auch so etwas vor hat kann es also gleich sein lassen. An der illegalen Wohnungssteuer führt allem Anschein nach kein Weg vorbei. Sollte ich allerdings noch studieren hätte ich wohl erst mal wieder Ruhe dank Bafög 🙂

Nichtsdestotrotz versuche ich mich trotzdem zu wehren, indem ich alle Zahlungen nach schriftlicher Ankündigung nur unter Vorbehalt leiste. Dafür muss jede Zahlung an die GEZ auch mit einem entsprechenden Vermerk im Betreff gekennzeichnet werden. Da ich denen sowieso keine Einzugsermächtigung gebe ist dies kein Problem.

Tobias Langner
Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

Achtung: Für die Richtigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen, Skripte, etc. übernehme ich keine Gewähr. Deren Nutzung geschieht ausdrücklich auf eigene Gefahr!

Man muss nicht alles zahlen…

Ein Grund warum den Deutschen oftmals Geld fehlt ist weil uns von klein auf beigebracht wird jeden Mist ohne Gegenwehr oder Nachfrage zu zahlen. Den Beitrag hier, die Gebühr dort, die Steuer noch extra. Dabei sollte man sich an vielen Stellen einfach nur kurz informieren und wenn es ungerechtfertigt ist die Zahlung verweigern. Letztes Jahr ist mir das Lachen fast vergangen, als meine Freundin eine „PflichtSPENDE“ in Höhe von 25€ für Kopien in ihrer Berufsschule zahlen sollte. Für (zu dem Zeitpunkt) 2 Azubis mit gerade bezogener erster eigener Wohnung ist das schon nicht wenig. Wobei es mich auch interessieren würde wie das bei 2 Tagen Schule pro Woche in 3 Lehrjahren berechnet wird. Da wir auch Bücher für um die 50€ kaufen mussten habe ich das gar nicht eingesehen. Alleine schon wegen der Begrifflichkeit, die das ganze als Spende tarnt. Deshalb haben 5 Minuten googeln zu Tage gefördert, dass mit dem Geld das wir für die Bücher ausgegeben haben der zu zahlende Eigenanteil für Berufsschüler schon überschritten war. Was ist das Ende vom Lied? Der „ahnungslosen“ Lehrerin wurde der Gesetzestext vorgelegt und gezahlt haben wir bis heute nicht. Aber selbst ohne ein entsprechendes Gesetz würde es mich wundern wenn eine Klage bzgl. einer nicht bezahlten „PflichtSPENDE“ bei uns ankäme.

Manch einer mag denken es wäre asozial so etwas nicht zu zahlen, weil es den Schulen finanziell so schlecht geht. Dann sollte man das Geld vielleicht nicht in Pleiteländern und Insolvenzbanken versenken. Jeder sollte nur das bezahlen was er wirklich muss. Denn eins sollte man auch immer bedenken: Von desto mehr Stellen man sich so ausnehmen lässt, auch wenn es nur kleine Beträge sind, desto mehr wird es zur Normalität, dass man für jede Sache doppelt und dreifach zahlt.

Tobias Langner
Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

Achtung: Für die Richtigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen, Skripte, etc. übernehme ich keine Gewähr. Deren Nutzung geschieht ausdrücklich auf eigene Gefahr!