Tobias Langner

About Tobias Langner

Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-"Pausierer" an der FernUni Hagen Achtung: Für die Richtigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen, Skripte, etc. übernehme ich keine Gewähr. Deren Nutzung geschieht ausdrücklich auf eigene Gefahr!

Trend Micro: Management-Seite nicht mehr verfügbar

Plötzlich war die Management-Seite des „Trend Micro Worry Free Business“-Servers nicht mehr erreichbar. Auch nach längerer Recherche und dem Neuanlegen der gesamten Webseite im IIS, wie es auch bei Trend Micro empfohlen wird, gelang es mir nicht die Seite wieder erreichbar zu machen. Nach dem Neuanlegen der OfficeScan-Webseite, vermutlich auch davor, war der Webseite gar kein SSL-Zertifikat mehr zugewiesen. Warum weiß ich nicht, aber es lässt sich recht einfach beheben.

Dazu öffnet man auf dem Trend Micro-Server den IIS und macht dort einen Rechtsklick auf die Site „OfficeScan“ und klickt auf den Punkt „Bindungen bearbeiten“:

Danach den Eintrag mit „https“ anklicken, dann auf „Bearbeiten“ und ein Zertifikat zuweisen, an den restlichen Einstellungen nichts verändern:

Danach lief es wieder 🙂

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Relativer Pfad für PDF-Export in Open- und LibreOffice

Für ein größeres PDF-Projekt sollen Bilder aus dem PDF heraus im Großformat aufrufbar sein. Mit Hilfe relativer Pfade im ausgegebenen PDF lässt sich dies in Open- oder LibreOffice erreichen:

Die Bilder sollten dann am besten in einem Unterordner liegen, der sich im gleichen Verzeichnis wie das PDF befindet.

Schade nur, dass sich beim Öffnen der Links aus dem PDF folgender Dialog, bei jedem Link (!), immer wieder öffnet und bestätigt werden muss:

Auch das Anhaken von „Auswahl für diese Internetseite speichern“ hat leider bei mir keine Auswirkung.

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Migration von lokalen OneNote-Notizbüchern zu OneDrive

Nach langem Hadern habe ich meine OneNote-Notizbücher nun in mein OneDrive verschoben, um diese auch komfortabel vom Smartphone, Tablet und auch von jedem beliebigen Computer aus nutzen zu können. Bisher habe ich auf jedem Gerät immer in einer eigenen App Notizen abgelegt, was recht unübersichtlich ist, da nichts miteinander synchronisiert wurde. Beim Verschieben der lokalen Notizbücher-Dateien in OneDrive gibt es allerdings ein paar Stolpersteine, weshalb es tatsächlich nötig ist über so etwas zu bloggen.

Das größte Problem ist die OneDrive-Verknüpfung die über den Explorer eingebunden ist. Dort sind nicht die tatsächlichen .one-Dateien abgelegt, sondern lediglich Verknüpfungen / Links zu den entsprechenden Notizbüchern, die auch online direkt aufrufbar sind:

Bei meinem ersten Migrations-Versuch hatte ich meine Notizbücher einfach so dort rein kopiert, da ich mich damit noch gar nicht auseinandergesetzt hatte. Funktioniert natürlich nicht. Auch über „Speicherort ändern“ in den Notizbucheigenschaften zu versuchen das Notizbuch in OneDrive zu speichern scheitert, da dies dem Verschieben der Dateien im Explorer gleich ist.

Die einzige vernünftige Möglichkeit das Notizbuch in OneDrive abzulegen ist das Freigeben des Notizbuchs per Rechtsklick auf das Notizbuch. In diesem Fall mein Notizbuch „Gitarre“:

Im auftauchenden Dialog wählt man dann sein OneDrive aus und klickt auf „Durchsuchen“:

Im Speicherort-Dialog wird nun kein loakler Pfad angezeigt, sondern ein Pfad bzw. Link direkt zu OneDrive. Hier werden die Notizbücher auch in der üblichen Ordner- und Dateistruktur angezeigt. Hier speichert man das Notizbuch nun ab:

Wenn man nun über den Explorer in das OneDrive-Verzeichnis navigiert, wird einem dort der Link zum neuen Notizbuch angezeigt:

Wichtig zu wissen ist, dass durch das Freigeben bzw. Verschieben zu OneDrive eine Trennnung des Notizbuchs vom alten Dateispeicherort stattfindet und das Notizbuch sofort aus OneDrive eingebunden wird. Wenn man nun Änderungen im Noitzbuch vornimmt, wie das Hinzufügen eines weiteren Blattes, wird dieses am alten Dateispeicherort nicht mehr synchronisiert:

Am Ende bleibt noch eine wichtige Sache: Das lokale Backup! Für eine lokale Sicherung muss man die Einstellungen für das Auto-Backup modifizieren. Den Standardordner sollte man am besten an eine andere Stelle verlagern, die bereits in einem Gesamt-Backup der persönlichen Daten erfasst wird und auch den Intervall sollte man von der Standardeinstellung von einer Woche umstellen:

Das Anlegen der neuen Backups hat bei mir nur funktioniert, nachdem ich die alten Backups im Standard-Backup-Ordner „C:\Users\%Username%\AppData\Local\Microsoft\OneNote\15.0\Sicherung“ alle gelöscht habe und den Speicherort nochmals geändert habe!

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Netzwerkadapter deaktivieren manchmal erforderlich

Bei vielen Anwendungen, insbesondere Spielen, lässt sich nicht festlegen über welchen Netzwerkadapter die Anwendung einen Dienst bereitstellt über den ein anderer Client diese dann ansprechen kann. Für ein RPG, welches ich zusammen mit meiner Freundin lokal im LAN spiele, musste ich deshalb meine zusätzlichen Netzwerkadapter deaktivieren:

Praktischer wäre es, wenn man für solche Anwendungen standardmäßig einen „Standard-Adapter“ festlegen könnte. Gerade wenn man seinen Rechner für viele andere Dinge, wie Virtualisierung etc., benutzt.

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Trend Micro: Der Dienst TMPROXY erzeugt eine hohe CPU-Auslastung

Auf einem Server kam es nach einem Update der Anti-Virensoftware Trend Micro zu einer ungewöhnlich hohen CPU-Auslastung. Grund hierfür war ein Hintergrundprozess zu dem die ganze Zeit von einem Messgerät eine Vebrindung aufgebaut wird:

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Versicherungsfall aufgrund eines Blitzeinschlags

Vor einiger Zeit hat ein Blitzeinschlag mein Audiointerface „zerstört“. Genau in dem Moment als es draußen gleißend hell wurde, wurde es relativ still. Die Anzeigen des Interfaces wurden dunkel und es tat sich nichts mehr. Der Blitz muss durch den Rechner und dann über den USB-Anschluss ins Interface gelangt sein. Nachdem das Interface neu angeschlossen wurde leuchteten zwar die Anzeigen am Interface wieder und es gab sogar einen Ausschlag auf den Anzeigen als ich Musik abspielte. Leider aber gab es über keinen der Ausgänge mehr etwas zu hören. Ebenso wenig ließ sich ein Signal über den Instrumenteneingang noch über den Mikrofoneingang aufnehmen.

Naja halb so wild, ein Fall für die Hausratversicherung, sofern Blitzeinschläge abgesichert sind. Allerdings wollte die Versicherung das zuerst nicht zahlen, da die Spezialisten nichtfür die richtige Adresse recherchiert haben.

Für einen eigenen vernünftigen Nachweis hat mir die Webseite https://kachelmannwetter.com/de/blitze extrem weitergeholfen. Nachdem ich die detaillierten Infos zu den Blitzeinschlägen bei uns, sowie eine Zeugenaussage der Nachbarn, bei der Versicherung eingereicht habe gab es die Entschädigung.

In der Zwischenzeit konnte ich für einen Bruchteil des Neupreises ´gebrauchten Ersatz kaufen, sodass die ganze Geschichte sogar für einen Gewinn gesorgt hat 😉

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Sind Dokumentenmanagementsysteme wirklich revisions- und rechtssicher?

Aufgrund der GoBD ist es seit Anfang 2017 für die digitale Aufbewahrung von Belegen, selbst für Nebengewerbe, nötig diese „revisionssicher“ in einem Dokumenten-Management-System zu speichern. Das Ablegen der Dateien in einem normalen Dateisystem wird vom Gesetzgeber nicht mehr gestattet, da es laut diesem zu viel Spielraum für Manipulationen bietet.

In der Cloud, wo man selber keine Möglichkeit haben dürfte an den Kern des Dokumenten-Management-Systems zu gelangen, dürften die Manipulationsmöglichkeiten gering(er) sein. Eine lokale Lösung hingegen dürfte gegenüber einem normalen Dateisystem kaum einen Vorteil in Bezug auf die tatsächliche Revisionssicherheit der einzelnen Belege bringen. Gerade bei einem Nebengewerbe, wo im Regelfall eine Person für alles zuständig ist, ist die Nutzung eines DMS kein Mehrgewinn.

So sind Manipulationen ganz einfach möglich, indem man selber Änderungen in der Datenbank vornimmt. Hier beispielsweise bei dem DMS Bitfarm:

Der älteste Trick der Welt, der schon manche Test-Lizenz verlängerte, lässt sich natürlich auch nutzen: An der Systemuhr drehen, danach ein Dokument im DMS einfügen. Hier beispielsweise beim DMS CompuDMS:

Im extremsten Fall kann man, mit entsprechendem Zeitaufwand, ein komplettes Archiv von Grund auf neu aufbauen, indem man für jede Änderung die Uhrzeit und das Datum verstellt. Wenn man dies in der richtigen reihenfolge macht, wären sogar die IDs innerhalb der Datenbank in der richtigen Reihenfolge!

Meiner persönlichen Meinung nach ist vermutlich kein DMS, zumindest wenn man Administrator ist und dieses lokal nutzt, wirklich brauchbar in Bezug auf die rechtlichen Anforderungen. Bestraft werden durch den Mehraufwand dank des Gesetzes die Leute, die bisher ehrlich waren. Die, die bisher beschießen haben, werden dies mit Mehraufwand auch in der Zukunft tun!

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Macht die ExecutionPolicy für Powershell-Skripte Sinn?

Es ist recht einfach alle Powershell-Skripte zur Ausführung auf einem Computer zuzulassen. Hierzu muss man einfach nur folgenden Befehl als Admin absetzen:

Was ich bis vor einiger Zeit gar nicht wusste, ist dass man aber auch ohne Admin-Rechte jegliche Powershell-Skripte starten kann. Hierzu muss man nur das Skript wie folgt aufrufen:

Grund ist, dass die ExecutionPolicy für jede Powershell-Sitzung neu eingestellt werden kann und das von jedem Benutzer! Hiervon machte z.B. einer unserer Software-Anbieter Gebrauch, weshalb mir das erst aufgefallen ist, da die Skripte trotz restriktiver ExecutionPolicy gestartet werden.

Da ein Standard-Benutzer sowieso nicht weiß was ein Powershell-Skript ist und dass man dieses per Kontextmenü ausführen kann, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen die ExecutionPolicy auf Unrestricted zu setzen. Schützen kann sie ja sowieso nicht, wenn jeder Benutzer oder ein Schadprogramm, das im Benutzer-Kontext ausgeführt wird, sie aushebeln kann. Das einzige was dann wirklich schützt wäre ein komplettes Deaktivieren von Powershell-Skripten für bestimmte Benutzergruppen.


Weitere Infos:

http://www.admin-source.de/BlogDeu/401/powershell-executionpolicy-richtig-verstehen-2

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Der Telekom gekündigt, lang lebe die Telekom

Eine weitere Odyssee im DSL-Dschungel ist noch nicht zu Ende. Aus verschiedenen Gründen habe ich die Leitung bei der Telekom gekündigt. Da hier eh nicht mehr als 16 MBit/s verfügbar sind, wollte ich dann zu einem Billig-Anbieter gehen. Bei o2 gibt es übertrieben günstige Tarife, sogar ohne MVLZ. Zwar gibt es dort eine Volumendrosselung, aber diese greift erst nach ein paar Monaten des Über-die-Strenge-Schlagens. Da ich dort eh nur übergangsweise hinwollte also halb so wild. Also der Telekom gekündigt und bei o2 online bestellt. Ich bekam eine Mail bzgl. meiner Bestellung, allerdings ohne wirkliche Informationen zur Bestellung, mit dem Hinweis es folge eine Auftragsbestätigung. Aber die folgte nicht, auch bis heute nach 5 (!) Wochen nicht …

Eine Woche habe ich o2 gegeben bevor ich dort anrief und mich vergewissern wollte, dass auch alles glatt läuft. Tja, was soll man sagen. Wenn man es hasst bei der Hotline der Telekom oder von 1&1 anzurufen, dann wird man die o2-Hotline lieben. Direkt beim ersten Versuch war die Hotline wegen technischer Probleme gar nicht erreichbar. Am nächsten Tag war sie erreichbar, mit einer Wartezeit von ca. 30 Minuten und nach dem Weiterverbinden von weiteren 15 Minuten, nach der mir mitgeteilt wurde, dass das neue Kundensystem offline sei und man mir grad nicht helfen könne. Am nächsten Tag kam ich nach ca. 20 Minuten durch, nach denen mich die Mitarbeiterin mit einem Kollegen verbunden hat, was wiederum 20 Minuten dauerte. Insgesamt habe ich 4 oder mehr Stunden in der Hotline vertrödelt. Mehr dazu kann man noch in dem Forenbeitrag lesen, den ich in der o2-Community eingestellt hatte, lesen. Die ist übrigens voll von Beiträgen gleicher Art. Dort jubeln die Leute wenn es jemand schafft zu kündigen und bei einem anderen Provider landet. Abschließend bleibt mir nur zu sagen: o2 ist ein Schrottanbieter – bloß meiden!!!

Übrigens habe ich meinen Widerruf über 2 Fax-Nummern dort hingeschickt. Per E-Mail ist o2 unter keiner einzigen Mail-Adresse greifbar!!! Selbst bei einer Mail an info@o2.de kommt eine Nicht-zustellbar-Mail zurück. Wo gibt es denn sowas? Ich rechne nicht damit, dass ich noch eine Bestätigung für irgendetwas bekomme. Vermutlich hat meinen Auftrag bis heute eh niemand angefasst.

Deshalb geht es jetzt zurück zur Telekom 😀

Allerdings nicht auf meinen Namen, wodurch wir wieder in den Genuss einer Routergutschrift und diverser Neukunden-Boni, die man mir nicht in dieser Höhe geben wollte, kommen werden. Effektiv kostet die Leitung dann ca. 19 € im Monat. Warum nicht gleich so? Zur Überbückung werden jetzt Testkarten von der Telekom mit 10 GB kostenlosen LTE-Volumen verbraten 😎

Tobias Langner
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Betrugsmasche mit angeblicher Domain-Registrierung

Eine Mitarbeiterin von einem Unternehmen in dessen Namen die Worte „Mark“, „Office“ und „Trade“ vorkommen rief an und behauptete jemand würde gerade versuchen den Firmennamen meines Arbeitgebers als .net-Domain, die bisher noch frei war, zu registrieren. Angeblich würde man uns wegen eines Vorrechts aufgrund des Firmen- bzw. Markennamens anbieten die Domain „wegzuschnappen“. Da sich die Domain aber nun im Registrierprozess befindet, sei es nicht mehr möglich die Domain normal über einen Provider zu registrieren, sondern man  müsse die nun direkt bei diesem Anbieter übernehmen. Klar, natürlich nur für einen saftigen Obulus von 300 € für eine Laufzeit von 10 oder 15 Jahren. Ob die 300€ jährlich gemeint waren weiß cih an der Stelle agr nicht. Die Domainchecks bei allen gängigen Providern zeigten die besagte Domain aber alle als frei käuflich an.

Hier wird anscheinend darauf abgezielt Firmen die eventuell keine eigene IT-Abteilung haben dazu zu bringen die Domain aus Angst, dass nachher wirklich jemand unter dem Firmennamen eine Domain betreibt, zu kaufen.

Ein ähnlicher Vorfall wird hier bei domain-factory beschrieben:
https://www.df.eu/blog/hinweis-auf-betrugsmasche-und-warnung-vor-angeblichen-anrufen-des-hostproviders/

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