Windows XP Mode kopieren

Wer den Windows XP Mode unter Windows 7 verwendet muss vielleicht sein Image bei einer Neuinstallation des Rechners oder bei der Verwendung auf einem weiteren Rechner kopieren. Grundsätzlich handelt es sich beim XP Mode um eine virtuelle Maschine unter Virtual PC, der alten Virtualisierungslösung von Microsoft.

Wenn man das Image des XP Mode nun einfach auf den anderen Rechner kopiert wird dieses unter Umständen nicht lauffähig sein. Denn dieses Image baut auf einer Basis-VHD auf, die speziell für den Rechner erstellt wird. Diese befindet sich unter „C:\Program Files\Windows XP Mode\Windows XP Mode base.vhd“ und muss ebenfalls auf den anderen Rechner kopiert werden. Danach sollte sich auch der kopierte XP Mode verwenden lassen.

Tobias Langner
Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

Achtung: Für die Richtigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen, Skripte, etc. übernehme ich keine Gewähr. Deren Nutzung geschieht ausdrücklich auf eigene Gefahr!

Schlechte Soundqualität über HDMI

Heute habe ich nach langem meinen Fernseher mal wieder per HDMI an den Rechner angebunden und ein mir altbekanntes Problem gehabt. Der Ton wird, nachdem ich das Standard-Audio-Interface auf den HDMI-Ausgang umgestellt habe, zwar übertragen, aber ist total verzerrt und nicht zu gebrauchen.

hdmi 1
Das ganze lässt sich aber ganz leicht beheben in dem man die Abtastrate unter den Eigenschaften für den HDMI-Ausgang in den Soundeigenschaften hochschraubt. Zwar war dort DVD-Qualität mit 48 kHz gewählt, aber aus irgendeinem Grund reicht das wohl der Anlage bzw. dem Fernseher nicht.

hdmi 2

Tobias Langner
Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

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Kentix AlarmManager BASIC

Auch für kleinere Serverräume empfiehlt sich ein Warnsystem für die gängigen Gefahren, wie z.B. einen sich anbahnenden Brand. An dieser Stelle kann man natürlich auch Geld sparen um dann später den kostbaren Daten und der teuren Server-Hardware nachzutrauern und im schlimmsten Fall die Arbeit gar nicht mehr aufnehmen zu können.

Der Kentix AlarmManager macht bisher einen guten Eindruck. Bis auf eine Kleinigkeit: Das E-Mail-Warnsystem lässt sich leider nicht mit einem SMTP-Server nutzen der eine TLS- oder SSL-Verbindung erwartet. Dies erfuhr ich vom Support, nachdem ich beim Testen des Geräts immer die leider unpassende Fehlermeldung der SMTP-Server sei nicht erreichbar bekam. Mit dem Network Monitor konnte ich die Ursache dann auch finden: Authentifzierungs-Fehler (RSP 221).

So bleibt als einzige Möglichkeit nur die erzwungene Nutzung von TLS auf dem Exchange- bzw SMTP-Server abzuschalten. Nicht ganz so toll. Hoffentlich wird dieser Umstand, wie in der Mail vom Support mitgeteilt wurde, in Zukunft auch mit Verschlüsselung möglich sein.

Tobias Langner
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Review: Disconnect

Dieses Wochenende habe ich mir den Film „Disconnect“ angesehen. Dieser ist bereits 2 Jahre alt, hat es aber leider bisher nicht in den deutschen Raum geschafft. Er kommt erst diesen Januar hier zu Lande ins Kino. Dort werde ich mir den Streifen sehr wahrscheinlich auch noch auf Deutsch ansehen. Trotz nicht unbekannten Schauspielern wie Jason Bateman und Paula Patton ist der Film leider nicht sehr geläufig, was ich sehr schade finde und was mich seit dem ich den Film gesehen habe dazu bewegt hat diesen überall wo es geht zu liken und positiv zu bewerten.

Meiner Meinung nach sollte jeder der im Internet unterwegs ist diesen Film einmal anschauen. Es ist einer dieser Filme die nicht leicht sind, bei denen man nicht nebenbei noch eine Zeitschrift durchblättert oder in Gedanken woanders ist. Selbst sehr kritische Zeitgenossen wie Roger Ebert geben die Empfehlung den Film zu schauen. Natürlich hat der Film auch seine Schwächen, immerhin ist er auch der erste Spielfilm des Regisseurs der bis dato nur Dokumentarfilme gemacht hat. Dies ist aber keineswegs negativ aufgefallen und wird durch die grandiose Arbeit der Schauspieler wieder gut gemacht. Hier hat mich besonders Jason Bateman, den ich bisher nur aus Komödien kenne, in seiner ernsten Rolle als Familienvater sehr überzeugt. Und im gegensatz zu all den anderen Filmen aus der letzten zeit bei denen der letzte Funken einer Story durch übertriebene Effekte ersetzt wird hat dieser Film es geschafft eine besondere Atmosphäre zu erschaffen, was heutzutage nicht mehr bei allzuvielen Filmen gelingt.

Doch worum geht es in dem Film? Es werden 3 Geschichten gezeigt, deren Charaktere nur bedingt etwas miteinander zu tun haben, in denen es zu Dramen aufgrund unserer digitalen Medien kommt (Online-Bloßstellung, Online-Raub und Minderjährige die online vor der Webcam posieren). Die für mich dramatischste der gezeigten Geschichten ist die des Jungen Ben Boyd, der online bloß gestellt wird und die Auswirkungen im wahren Leben zu spüren bekommt. Diese Story hat mich am meisten mitgenommen, evtl. aufgrund meiner Symphatie für den dargestellten Charakter (Nerd, Musiker) und sehr nachdenklich gemacht. Denn an bestimmten Stellen fängt man unweigerlich an darüber nachzudenken wie man selbst andere vielleicht sogar unwissentlich verletzt hat. Online geht dies ja viel einfacher und vor einem größeren Publikum als offline. Der Film wird mich die nächste Zeit nicht loslassen und ich werde diesen mit Sicherheit noch desöfteren schauen.

Hier gibt es noch den Trailer. Da dieser meiner Meinung nach ziemlich viel spoilert empfehle ich diesen ab etwa 1:10 nicht weiterzuschauen! Ab da werden die negativen Auswirkungen unserer Medienlandschaft gezeigt.

Tobias Langner
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Einfache Powershell-Skripte

Mit der Zeit fangen einfache Aufgaben an unnötig viel Zeit in Anspruch zu nehmen. So sollte man sich die ab und an Zeit nehmen, insbesondere wenn man zumindest Grundkenntnisse im Programmieren besitzt, diese einfachen Zeitfresser zu automatisieren.

Zu einer nervigen Aufgabe zählt z.B. das Aufräumen meines Download-Ordners. Durch folgendes einfaches Powershell-Skript werden momentan alle Dateien mit der Endung .nzb gelöscht:

Das ganze als Skript in der Aufgabenplanung eingefügt befreit nun beim Rechnerstart den Download-Ordner von sämtlichen .nzb-Dateien (Downloadcontainer für Usenet-Downloads). Ein solches Skript lässt sich natürlich sinnvoll weiterentwickeln, z.B. könnte man alle .exe-Dateien in einen Setup-Ordner verschieben oder elektronische Kontoauszüge (sofern diese vom Dateinamen her zu identifizieren sind) in einen anderen Ordner einsortieren. Dies könnte man z.B. folgendermaßen lösen:

Dies bewirkt dass alle PDF-Dateien, deren Name mit „Auszug“ beginnt, per Move-Item an einen anderen Ort verschoben werden.

Tobias Langner
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APC SmartUPS und die Devices

In den vergangenen 2 Tagen war ich teils mit der Einrichtung einer neuen USV von APC beschäftigt. Das Anschließen verlief soweit problemlos, allerdings bin ich bei der Software/Administration über ein paar Stellen gestolpert.

Da die beiliegende Software „PowerChute Business Edition“ Devices verwaltet ging ich davon aus mit Devices seien an dieser Stelle USV’s gemeint. Da man mit der Software nach IP’s suchen kann vermutete ich der RJ45-Port an der USV sei wohl auch ein Netzwerkport. Allerdings erschien mir das nicht besonders logisch, da überall von einer separat zu erwerbenden Netzwerkkarte die Rede ist und ich keine Möglichkeit fand eine IP zu konfigurieren. Dieser Port entpuppte sich dann auch nur als Management-Port.

Mit Devices sind an dieser Stelle vom Hersteller allerdings alle Computer/Geräte gemeint, die an der USV angeschlossen sind. Auf diesen kann man den „PowerChute Agent“ installieren, damit diese dann alle vom nun per USB mit der USV verbundenen Server, auf dem der „PowerChute Server“ läuft, im Fall der Fälle heruntergefahren werden können.

Was allerdings schon jetzt etwas sauer aufstößt ist die Tatsache, dass das „Risk Assessment“ in der Software nicht funktioniert. Dort lädt sich die Software einen Wolf und es gibt kein Ergebnis. Laut kurzer Recherche kein seltenes Problem und anscheinend ungelöst. Mal abwarten was der Support dazu schreibt.

Edit: Heute kam die Rückmeldung vom Support. Das Problem soll weg sein sobald die USV einige Ereignisse protokolliert hat. Bis dahin können im „Risk Assessment“ keine Daten ausgewertet werden. Klingt einleuchtend, aber eine entsprechende Meldung wäre trotzdem hilfreich gewesen. Dieser Wunsch wird in die Entwicklungsabteilung weiter gereicht. Mal sehen ob er dort ankommt 😉

Tobias Langner
Ich arbeite seit mehreren Jahren als IT-Administrator, bin ausgebildeter Fachinformatiker für Systemintegration und Studium-„Pausierer“ an der FernUni Hagen

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